Wetten, dass…?: Showacts Pink, Rihanna und Helene Fischer verzaubern, der Rest nicht!

9. Dezember 2012 - 09:05 - 2 Kommentare

Allmählich könnte sich “Wetten, dass..?” im ZDF mit dem Moderator Markus Lanz zum Problemfall entwickeln, denn wieder hagelt es Kritik von allen Seiten. Wäre nicht ein charmante Helene Fischer und wirklich atemberaubende Show-Acts wie Rihanna, Pink und Alicia Keys gewesen, hätte man die Zuschauer vor dem Einschlafen retten müssen.

Eigentlich muss man Markus Lanz eine gewisse Zeit zugestehen, schließlich hatte er sich “geopfert” die Nachfolge von Thomas Gottschalk bei “Wetten, dass…?” anzutreten. Hatte es nach der ersten Show noch Lob für den Moderator gegeben, so wächst mit zunehmender Dauer die Kritik an seiner Moderation und dem vermeintlich neuem Konzept der Show. Die Gepräche, die auch bei Gottschalk nicht sonderlich tiefgründig waren, kratzen höchsten an der Oberfläche und bieten kaum Abwechslung. Die Gäste selbst wirken oftmals selbst gelangweilt und aufgrund der Vielzahl der Ereignisse dann manchmal überfordert. Hinzu kommt mit Cindy aus Marzahn eine Co-Moderatorin, die bei RTL ihren Platz gefunden hat, aber deren Charisma nicht reicht, um bei “Wetten, dass…” zu bestehen.

Showacts Pink, Rihanna und Helene Fischer verzaubern, der Rest nicht!

Markus Lanz konnte deshalb von Glück reden, dass die Show-Acts den Abend gerettet haben. Superstart wie Rihanna, Pink und Alicia Keys haben noch immer die großen Zauber, um eine Samstagabendshow zu etwas Besonderem zu machen. Eine bezaubernde Helene Fischer, die ohnehin zu begeistern weiß – sie allen retteten einen Abend, der nur einmal einen Grund zum Schmunzeln bot, als die am Ende der Gewinner-Wette eine Mädchen Luftgitarre spielte, um die bestandene Wette zu feiern. Der Rest das Abends wurde eher zu einem Fiasko für das ZDF und eine Bankrott-Erklärung für “Wetten, dass..?

Bild:Rihanna von oouinouin, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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Kommentare zu Wetten, dass…?: Showacts Pink, Rihanna und Helene Fischer verzaubern, der Rest nicht!

Zu diesem Beitrag gibt es 2 Kommentare.

von Eduard am 9. Dezember 2012 - 20:23 Uhr

“Artikel” wie dieser sind unerträglich. In der Hauptsache wird hier ein ästhetisches Urteil über eine Fernsehsendung gefällt. Dieses Urteil wird argumentativ nur unzureichend begründet. Und wie sollte es auch anders sein: schließlich existieren keine wirklich überzeugenden, intersubjektiv gültigen Güteansprüche an eine Fernsehsendung. Weder die Quote, noch die Anzahl oder die Art der internationalen Stargäste, oder die aufgebotenen Musikacts oder deren Konversationen sind Indikatoren für eine gute Fernsehsendung. Das muss schon jeder selber für sich einschätzen (ästhetisches Urteil). Schändlich an diesem Artikel ist, dass er nicht über das Stadium der einfachen Meinungsäußerung hinausreicht und damit völlig unreflektiert die gängige Kritik an Wetten dass aufnimmt. Interessanter wäre eine Kritik der Kritik. In diesem Sinn ist für mich nicht Wetten dass das Problem, sondern die platte Berichterstattung darüber.

von Thomas am 9. Dezember 2012 - 22:53 Uhr

Man muss ganz klar sagen….der Lanz ist halt kein Gottschalk. Es fehlt an Witz, Spontanität und sicherlich fehlt auch eine Michelle Hunziker……sehr schade…….

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