Deutsche Exportwirtschaft trotzt der Euro-Krise

4. Dezember 2012 - 10:03 - keine Kommentare

Die deutsche Exportwirtschaft hat sich auch im dritten Quartal als krisenresistent bewiesen. Laut dem Statistischen Bundesamt sind zwischen Juli und September die Exporte aus Deutschland um 3,6 Prozent auf 275,4 Milliarden Euro gestiegen, wobei sich inbesondere die USA als Motor mit Waren und Dienstleistungen im Wert von 23,6 Milliarden herauskristallisierte.

Während viele EU-Länder erheblich unter der Euro-Krise zu leiden haben, kann Deutschland auch im dritten Quartal 2011 auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Zwar sanken die Exporte innerhalb der Europäischen Union um 0,9 Prozent auf 153,0 Milliarden Euro, allerdings erweist sich das Nicht-EU Ausland derzeit als starker Wirtschaftspartner.

Deutsche Exportwirtschaft trotzt der Euro-Krise

Der Anteil der Ausfuhren in Länder außerhalb der EU wuchs zwischen Juli und September diesen Jahres um imposante 9,9 Prozent auf 122,3 Milliarden Euro. Insbesondere die USA scheint derzeit großen Wert auf Waren und Dienstleistungen “made in Germany” zu legen, denn dort konnten die Exporte um mehr als 25 Prozent auf 23,6 Milliarden gesteigert werden. Ebenfalls im zweistelligen Wachstumsbereich lagen die Ausfuhren nach Japan und Südkorea, wohingegen das Wachstum in China mit 0,9 Prozent eher dezent ausfiel.

Dank der Entwicklung in den vergangenen Monaten liest sich auch die Gesamtjahresbilanz ganz hervorragend. Laut dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) werden die deutschen Exporte erneut die Milliardengrenze überschreiten. In der Summe liegt das Wachstum im Jahr 2011 bei vier Prozent.

Bild: Deutsche Exporte von Last Hero, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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