Griechenland: Peer Steinbrück warnt Milliardenverlusten

24. November 2012 - 08:24 - keine Kommentare

Peer Steinbrück

Die Prognosen für Griechenland sind weiterhin alles andere als erfreulich. Das Land wird in den kommenden Jahren weiterhin kaum Zugang auf die Kapitalmärkte haben und benötigt deshalb noch für einen langen Zeitraum die Unterstützung Europas. In diesem Zusammenhang hat Kanzlerkandidat Peer Steinbrück die Deutschen auf mögliche Milliardenverluste eingestimmt.

Entgegen der Annahme vieler Bundesbürger hat Deutschland bislang noch keinen Cent für Griechenland bezahlt. Bei den sogenannten “Hilfspaketen” haben Deutschland lediglich Garantien übernommen, die alllerdings irgendwann eingefordert werden könnten. Auf dieses Szenario müssen sich die Menschen hierzulande einstellen, denn die wirtschaften und finanziellen Aussichten für Griechenland haben sich bislang nur geringfügig bis wenig geändert.

Griechenland: Peer Steinbrück warnt Milliardenverlusten

Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat in diesem Zusammenhang noch einmal nachdrücklich darauf hingewiesen, dass durchaus Verlust in Millardenhöhe möglich seien und es dadurch zu einer starken Belastung der Bundesbürger kommen kann. Er wies in einem Interview mit der “Bild am Sonntag” darauf hin, dass man sich längst in einer Haftungsunion befinde und man damit rechnen müsse, dass Griechenland in den kommenden acht Jahren keinen Zugriff auf die Kapitalmärkte erhalte.

In welchem Umfang sich die Gesamtkosten bewegen, kann man derzeit kaum seriös beziffern. Es hängt viel davon ab, wann die griechische Wirtschaft wieder anspringe und das Land tragen kann.

Bild:Peer Steinbrück von lukaspaslawski , CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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