Hurrikan “Sandy” verwüstet Ostküste der USA: New York besonders betroffen

30. Oktober 2012 - 15:10 - keine Kommentare

Hurrikan Sandy hat die Ostküste der Vereinigten Staaten verwüstet: New Jersey steht unter Wasser und New York wird mit großen Schäden durch den Wirbelsturm konfrontiert. Bislang forderte das Unwetter 16 Tote, hat sich jedoch mittlerweile auf dem Weg ins Landesinnere abgeschwächt.Der Hurrikan Sandy hat New York mit Wucht getroffen: Die Millionenstadt an der Ostküste der USA wurde ebenso wie Atlantic City und große Teile von New Jersey von dem Wirbelsturm überrollt, bevor er nach Philadelphia, Baltimore und Boston in Richtung Kanada weiterzog. 16 Menschen sollen von dem Unwetter getötet worden sein, öffentliche Gebäude wie Schulen und Ämter blieben zwei Tage lang geschlossen und auch die Börse an der Wall Street vertagte sich auf den 31. Oktober. Die Wassermassen auf den Straßen New Yorks sollen mittlerweile größtenteils abgeflossen sein.

Hurrikan Sandy: New York überschwemmt

Hurrikan Sandy hat sich in der Karibik gebildet und bereits von hier eine Spur der Verwüstung in Jamaika, Kuba und den Bahamas hinterlassen, bis der Wirbelsturm am 29. Oktober südlich von Atlantic City auf das Festland der USA traf. Obwohl sich der Sturm zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschwächt hatte, war die Ostküste der Vereinigten Staaten dem Unwetter mit hohen Windgeschwindigkeiten von bis zu 105 Kilometern pro Stunde und starkem Regen ausgeleifert: Besonders New Jersey hat dabei die Wucht von Sandy abbekommen, während New York heftige Schäden erlitt.

Eine Explosion im Manhattaner Con Edison Umspannwerk führte zu einem Stromausfall, von dem 230.000 New Yorker betroffen waren, während die Wassermassen in die U-Bahnschächte eindrangen und ein Großbrand 50 Häuser vernichtete. Stromausfälle an der gesamten Ostküste sorgten bei 6,5 Millionen US-Bürgern für eine fehlende Energieversorgung, ein Atomkraftwerk in New Jersey, das älteste der USA, musste wegen Hochwasseralarm abgestellt werden.

Der Hurrikan Sandy hat die Straßen des Big Apple überflutet und sowohl der Hafen als auch der Flughafen von New York wurden geschlossen, Flüge von Frankfurt nach Amerika gestrichen. Im Atlantik sank der Dreimaster, der als Kulisse für „Meuterei auf der Bounty“ diente, eine Frau wurde tot aufgefunden, der Kapitän wird noch vermisst.

Verwüstung an der USA Ostküste, weitere Gefahren drohen

Mittlerweile ist der Hurrikan Sandy weiter ins Landesinnere gezogen und schwächt sich weiterhin ab. Dennoch wird die Ostküste von heftigen Regenfällen heimgesucht, zu denen sich Schneefälle gesellen können, während auch mit Überschwemmungen gerechnet wird. Weitere Gefahr geht von Sandy aus, falls der Wirbelsturm auf einen Wintersturm im Nordosten des Kontinents treffen sollte: Die Verbindung könnte ein besonders starkes Unwetter hervorrufen.

Bild: Hurrikan “Sandy” von jaydensonbx, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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