Yahoo: Marissa Mayer macht sich für den mobilen Markt stark

23. Oktober 2012 - 13:47 - keine Kommentare

Marissa Mayer befindet sich seit Juli an der Spitze von Yahoo und hat nun ihre Pläne für die ehemalige Internetgröße vorgelegt. Unter ihrer Führung soll der kalifornische Konzern besonders im Bereich der mobilen Internetnutzung zum Vorreiter werden.

CEO und Präsidentin von Yahoo Marissa Mayer hat sich viel vorgenommen, um den Konzern, dem sie seit Juli vorsteht, wieder zurück zu alter Form zu bringen: Das Geschäft mit dem mobilen Internet soll verstärkt ausgebaut werden, um die stetig steigende Verwendung von Smartphones und Tablets abzufangen. Nach Mayers Einschätzung wird dies nicht nur durch die steigende Nutzung der Angebote begünstigt, sondern auch durch das Fehlen entsprechender Dienste der Konkurrenz.

Yahoo-CEO Marissa Mayer: Zukunft in der mobilen Internetnutzung

13 Jahre war Marissa Mayer für Google tätig, bis sie vor kurzem erfolgreich abgeworben wurde. Nun soll sie mit der beim Internetriesen gesammelten Erfahrung das seit einiger Zeit sich in einem Tief befindende Unternehmen reformieren. Yahoo gehörte einst zu einem der großen Gewinner der New Economy und des Internet-Hypes der frühen 2000er, konnte sich jedoch nicht gegenüber den neuen Mitspielern wie vor allem Google aber auch das Social-Network Facebook durchsetzen.

Mayers Gang zu Yahoo konnte dem Unternehmen mit Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, bereits ein Aktien-Plus von vier Punkten auf 16,50 US-Dollar an der Börse verschaffen und auch die Bilanz für das dritte Quartal 2012 sehen deutlich besser aus, als zuvor angenommen.

Internetunternehmen schließt internationale Geschäftsbereiche

Im Gegenzug zum Ausbau des mobilen Netzangebots sollen allerdings jene Bereiche bei Yahoo fallengelassen werden, die sich als bislang zu wenig lukrativ erwiesen haben. Hiervon ist auch die internationale Ausrichtung des Unternehmens betroffen: Südkorea musste als erster Standort seine Tore schließen.

Marissa Mayer, die vor einem Monat ihren ersten Sohn bekam, will zudem in Zukunft noch enger mit Microsoft zusammenarbeiten. Der Elektronikkonzern hatte 2008 ein Gebot zum Kauf Yahoos abgegeben und steht mit dem Internetunternehmen seit 2011 in einer Partnerschaft für Werbung bei der Suche im Internet.

Bild:Marissa Mayer von TechCrunch50-2008, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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