Mann in Berlin zu Tode geprügelt

15. Oktober 2012 - 15:46 - keine Kommentare

Die Serie der Gewalt in Berlin scheint nicht abzunehmen. Erneut wurde ein wehrloser junger Mann angegriffen und erlag Stunden später seinen schweren Verletzungen. Die Polizei fahndet derweil fieberhaft nach den Tätern.

Bereits vor einer Woche wurde am Alexanderplatz ein 23-jähriger Mann nieder geschossen. Als vorläufiger Höhepunkt der Gewaltserie wurde in der Nacht zu Sonntag ein 20-jähriger Vietnamese am Alexanderplatz fast tot geprügelt. Der junge Mann habe sich mit Freunden auf dem Heimweg gefunden und wartete angetrunken auf einem Stuhl bis seine Freunde ein Taxi gerufen haben.

Gegen 4 Uhr morgens erschien eine Gruppe türkisch oder arabisch aussehender Jugendlicher, die auf ihn ein prügelten und bis zur Besinnungslosigkeit immer wieder auf den Kopf des Opfers eintraten. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und erlitt schwerste Kopfverletzungen. Einen Tag später verstarb der junge Mann an seinen schweren Verletzungen. Die Täter konnten entkommen, doch die Polizei fahndet derzeit intensiv nach den Tätern.

Gesellschaftliches Problem

Auffällig an der Tat war, dass es sich bei dem Opfer um einen rein willkürlichen Akt handelte. Der Prügelei ging weder ein Streit noch sonstige Gespräche voraus. Dazu sprach sich die Gewerkschaft der Polizei und die CDU aus, dass die Hemmschwelle zur Gewalt in Berlin auf einen Tiefpunkt gefallen sei. Von „nackter Mordlust“und Verrohung in ganz Deutschland war die Rede und der GdP rief die Justiz dazu auf, bei den Tätern ordentlich durchzugreifen und entsprechende Urteile zu fällen. Zugleich kritisierte die GdP, dass der Berliner Senat 4000 Polizeistellen gekürzt hätte.

Bild: Berlin Alexanderplatz von ANBerlin, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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