Kreuzfahrtschiff-Industrie legt wieder kräftig zu

27. September 2012 - 15:16 - keine Kommentare

Lange Zeit nach dem Unglück der Costa Concordia trauten sich viele Deutsche nicht, ihren Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff zu verbringen. Diese Angst scheint vorbei und der Markt boomt.

Anfang des Jahres sorgte das havarierte Kreuzschiff Costa Concordia für Schlagzeilen, als es mit mehr als 4000 Menschen vor der italienischen Küste kenterte und 32 Menschen das Leben kostete. Seitdem liegt das Wrack im Wasser vor der Kleinstadt Giglio und wartet darauf im kommenden Jahr abgeschleppt zu werden. Die Umsatzzahlen der Kreuzfahrtunternehmen brach als Reaktion auf die Katastrophe schlagartig ein.

In letzter Zeit scheint jedoch das Unglück mit zahlreichen Toten und Verletzten für immer mehr Kreuzfahrt-Besucher in den Hintergrund zu treten und seit kurzem können die Kreuzfahrt-Anbieter Deutschlands wieder aufatmen. Seit März diesen Jahres legt die Zahl an Neubuchungen wieder zu, so Heiko Jensen, der seines Zeichen deutscher Geschäftsleiter des Costa-Kreuzfahrtunternehmens ist, zu dem auch der deutsche Marktführer AIDA gehört. Obwohl die Hauptbuchungszeit in der Branche erst im November beginnt und bis März geht, konnte der Kreuzfahrtriese schon ordentliche Gewinne verbuchen.

Gestiegene Kontrollmaßnahmen

Als Grund verwies Jensen darauf, dass die Costa-Schiffe ihre Kontroll- und Sicherheitsvorkehrungen deutlich verschärft hätten. Es hätte seine vierzehn Kreuzfahrtschiffe aufgerüstet und etliche Kontrollmaßnahmen eingeführt.

Bild: Costa Concordia von EU Humanitarian Aid and Civil Protection, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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