Tödliche Attacke im Jobcenter: Sachbearbeiterin stirbt nach Messerangriff

26. September 2012 - 14:22 - 1 Kommentar

Bundesagentur für Arbeit flickr (c) baynado1978 CC-Lizenz

Bundesagentur für Arbeit flickr

Bei einem Angriff mit einem Messer in einem Jobcenter in Neuss (Nordrhein-Westfalen) hat ein Mann eine Sachbearbeiterin tödlich verletzt. Die 32-jährige starb kurze Zeit später im Krankenhaus, der 52-jährige Tatverdächtige wurde in der Nähe des Arbeitsamtes aufgegriffen.

Am Morgen des 26. September 2012 stach ein 52-jähriger mit einem Messer auf seine Sachbearbeiterin im Jobcenter von Neuss in Nordrhein-Westfalen ein. Mit schweren Wunden wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert, erlag dort jedoch ihren Verletzungen. Die Einsatzkräfte der Polizei wurden um neun Uhr informiert und konnten den selbst in Neuss anwohnenden Tatverdächtigen nach Hinweisen von Zeugen in der Umgebung des Arbeitsamtes stellen.

Messerangriff im Jobcenter: Mann sticht auf Sachbearbeiterin ein

Während die Mordkommission aus Düsseldorf ermittelt, ist bislang kein Tatmotiv bekannt. 15 Kunden und Mitarbeiter des Jobcenters wurden von notärztlich und psychologisch aufgrund des Schocks durch den Angriff betreut. Das Jobcenter selbst hat noch keine Stellungnahme abgegeben, jedoch hat der Sprecher des Rhein-Neuss Kreises, Harald Vieten die Fassungslosigkeit als Träger des Jobcenters ausgedrückt. Auch Heinrich Alt, Vorstand der Agentur für Arbeit, hat die Tat verurteilt und gab an, dass es keinen Grund gäbe, der Handlungen dieser Art rechtfertige. Zudem betonte er das Vertrauensverhältnis zwischen Jobcenter-Mitarbeitern und ihren Kunden als Grundlage für die gemeinsame Arbeit, und dass man sich nicht „hinter Schutzglas verschanzen“ könne.

Arbeitamt-Attacke in Neuss: Opfer stirbt im Krankenhaus, Tatverdächtiger wird gefasst

Laut BA-Sprecherin Ilona Mirtschin kämen Übergriffe dieser Art immer wieder vor. Sie bezeichnete sie allerdings als „Einzeltaten“, wie die versuchten Brandstiftungen im August 2011 in einem Berliner Jobcenter oder den Messerangriff auf eine Polizistin in Frankfurt einige Monate zuvor. Als Schutz werden in manchen Arbeitsämtern Sicherheitsdienste beschäftigt.

Für Donnerstag, den 27. September 2012, wird eine Pressekonferenz der Polizei erwartet, in der der Tathergang und die bisherigen Ermittlungsergebnisse vorgestellt werden sollen.

Bild: Bundesagentur für Arbeit von baynado1978, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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Kommentare zu Tödliche Attacke im Jobcenter: Sachbearbeiterin stirbt nach Messerangriff

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von Meyer, Dieter am 13. Oktober 2012 - 20:28 Uhr

Wohin soll es noch führen,
wenn man Angst haben muss,
bei einer tätigkeit die man am Arbeitsplatz ausführen muss um Leute in der Not zu helfen, die Sich helfen lassen wollen und man ist mit spaß dabei und man macht es sehr gerne, aber mit dieser Sache mit dem Messerangriff und der Familie auch noch bedrohen, da muss was gemacht werden,
damit diese Sachbearbeiter/innen vor so was beschützt werden ob wohl diese nur helfen möchten der in der Notlage gekommen ist.

Ich finde diese ganze Sache der Gewalt sehr schlimm,
dieses gehört nicht hier her,
so was darf es hier überhaupt nicht geben,
dass man um seinen Leben Angst haben muss,
zu mal hier in Deutschland,
bei der Ausführung der Arbeit,
jeder der eine Arbeit nach geht,
muss auch nach der Vorschrift des Arbeitgebers befolgen ohne eine Bestrafung zu folge haben würde,
als bei einer Missachtung der Vorschrift,
da kann man diese Arbeit bei dem Arbeitgebers verlieren,
auch wenn man aus Angst so gehandelt hätte,
nur hier bei macht kein Arbeitgeber bei dem man seine Vorschriften missachtet hatte somit beide Augen zu ‘ nein mit einer sofortiger Kündigung kann man somit rechnen!

Aus diesem Grund muss diese/r Arbeiter/innen vom Gesetzher wie bei Gerichten, Polizei auch beschützt werden zu mal diese im Öffentlichen Dienst tätig sind.

Traurig, traurig so was hier in Deutschland in der Freien BRD,
dieses muss auf jeden Fall hier Unterbunden werden,
keine hat das Recht einen Anderen das Leben zu nehmen,
wenn einer es doch wagen sollte müsste für diesen Jenigen diese Todesstrafe wieder hier her so wie in der USA.

Dies ist meine Meinung zu dieser Messer-Attacke diese Frau hatte überhaupt somit keine Chance gehabt, als einer der diese Attacke abwehren könnte,
in dem einer von Einer Kampfkunst unterrichtet wurde und dieses gelernt wurde so wie bei der Polizei usw. in Japan ist dieses an der Tagesordnung.

Herzliches Beileid an Ihre Kollegen, Kolleginnen und auch an Ihre Familie

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