Gwyneth Paltrow beschimpft ihre deutsche Großmutter

3. Mai 2011 - 14:19 - keine Kommentare

Es braucht nur einen einzigen Fernsehauftritt und ein Schimpfwort, um den Ärger von Fans und Medien heraufzubeschwören. Genau das hat US-Star Gwyneth Paltrow in der Show “Chelsea Lately” bewiesen.

Noch vor einigen Tagen wurde die 38-jährige Schauspielerin Gwyneth Paltrow als neues Gesicht der Taschenbrand “Coach” angekündigt – anlässlich des 70-jährigen Bestehens kann man ab Herbst ihr Gesicht auf den Fotos der Marke bewundern. Parallel zu ihren anderen Werbeverträgen für diverse Kosmetikunternehmen, trommelt sie jetzt zusätzlich die Trommel für ihr eigenes Kochbuch.

Der Plan war Routine, die Durchführung ein GAU

Als Mutter von zwei Kindern ein Kochbuch mit dem Namen “My Father’s Daughter” zu veröffentlich, klingt im ersten Moment harmlos – ja, bis man einen Auftritt bei “Chelsea Lately” absolviert.

Dort präsentierte sich der Star aus Hollywood zunächst mit ewig langen Beinen und Heels als die perfekte Mutter – fast hätte man ihr genau diese Rolle auch abgenommen, hätte sie den Themenwechsel nicht dermaßen glorreich in den Sand gesetzt. Aus dem netten „Pläuschchen“ über Kinder, Männer und das moderne Bild der Frau wurde ein Gespräch über Paltrows eigene Familie.

Ein mega Reinfall

Wenn man weiß, wie der Amerikaner tickt, ist man sich darüber im Klaren, dass das Wort „cunt“ – zu deutsch Fotze – eines der schlimmsten Wörter ist, das man überhaupt in den Mund nehmen kann. Bevor man zu diesem Wort greift, muss man Anstand, Respekt und vor allem Niveau verlieren. All das hat Paltrow scheinbar absolviert als sie an ihre deutsche Großmutter denken musste.

Paltrow bezeichnete ihrer Großmutter – auch bekannt als „Mutti“ – als eine F*tze, die ihr das Leben zur Hölle machen wollte. Neben den Versuchen Paltrows eigene Mutter gegen sie aufzubringen, war sie scheinbar ein abgrundtief gemeiner Mensch.

Wie kommt Gwyneth zu sowas?

Dass man auch in der Familie nicht everbody’s darling sein kann, muss den Star dermaßen aufgebracht haben, dass aus dem PR-Auftritt für ihr neues Kochbuch ein Abgang der übelsten Sorte geworden ist. Im strikt prüden Amerika als Frau mit Stil und Contenance öffentlich das F-Wort zu benutzen, gleicht ungefähr der Situation als würde sich die Bundesbildungsministerin der CDU, Annette Schavan, für einen Strip entblößen. Okay, zugegeben: sie ist weder hübsch noch besonders attraktiv, aber das Ausmaß von Paltrows Auftritt dürften in diesem Zusammenhang klar werden.

Paltrow versuchte ihren Ausrutscher mit Humor wieder zu bereinigen, was dem sonst so charismatischen Star dieses Mal leider nicht gelang. Einfach nett lächeln und so tun als hätte man nichts gemerkt, klappt vielleicht in kleiner Runde, aber nicht vor laufenden Kameras mit einem Millionenpublikum.

Noch mal Glück gehabt?

Paltrows Glück, dass Osama Bin Laden gefasst wurde – in der gegenwärtigen Jubelstimmung haben die Medien tatsächlich bessere News als Paltrows beschädigtes Image, um ihre Klatschmagazine an den Mann zu bringen.

Wir freuen uns mit ihr, sind leicht irritiert und hoffen für sie, dass dies ein einmaliger Ausrutscher gewesen ist, der tatsächlich auf düstere, post-pubertäre Familienerinnerungen zurückzuführen ist.

 
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