Ikea City: Ein eigenes Stadtviertel in Hamburg

22. August 2012 - 12:26 - 1 Kommentar

Der Inter Ikea Konzern, zu dem auch die Möbelhäuser als Franchise gehören, plant die Errichtung von neuen Stadtvierteln in einigen europäischen Großstädten. So soll auch Hamburg städtebaulich von der in Schweden gegründeten und in den Niederlanden ansässigen Firma erschlossen werden.

Ikea hat große Pläne mit Hamburgs Innenstadt: Derzeit werden geeignete Flächen geprüft, auf denen ein eigenes Stadtviertel entstehen könnte. „Ikea City“ soll nach der Vorstellung der Inter Ikea B.V. – einem Teil der Konzernstruktur, dem die Markenrechte gehören – als eigenständiges und natürliches Viertel alle Wohn- und Lebensbedürfnisse erfüllen und sich zugleich in den Stadtbereich eingliedern. Mit dem „Strand East“ wird in London bereits ein ähnliches Projekt umgesetzt.

Ikea plant Hamburger Stadtviertel

Mindest fünf Hektar werden benötigt, um die ambitionierten Pläne der Ikea City in Hamburg umsetzen zu können. Noch ist zwar bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) kein Antrag für ein solches Großprojekt der Inter Ikea eingegangen, doch die ebenfalls zum Konzern gehörende LandProp sucht bereits nach einer solchen Fläche. Gemäß Managing Director Harald Müller werde die Innenstadt und Bereiche in Flughafennähe genauer geprüft. Auch Hamm/Rothenburgsort oder Billbrook könnten den Anforderungen entsprechen.

Die Immobilientochter LandProp ist neben dem ehrgeizigen Strand-East-Projekt in London und den aktuellen Ideen für Hamburg zudem in den Bau von Studentenwohnheimen und Hotels involviert. Grundlegend für das Engagement im Städtebau sei der Verzicht auf Elite-Wohnraum bei gleichzeitiger Betonung von Lebensqualität und Integration ins Stadtbild.

Nach Londons Strand East: Ikea City in Hamburg

Die Hansestadt wird dabei von Harald Müller als „Prioritätsstadt“ bezeichnet, die sich für die Pläne der LandProp/Inter Ikea als besonders geeignet erweist und die im Gegenzug von den Bauplänen des Möbelkonzerns profitieren soll. Die angedachte „Ikea City“ in Hamburg soll Wohnungen beinhalten ebenso wie Bürogebäude, Ladengeschäfte und Freizeitangebote – ein Rundum-Paket also, das innerhalb der kommenden sechs Jahre umgesetzt werden soll.

Bild: Ikea City von kimubert, CC BY – bearbeitet von borlife.

Ikea City: Ein eigenes Stadtviertel in Hamburg , 5.0 out of 5 based on 1 rating
 
Tags: ,
VN:F [1.9.18_1163]
5.0 / 5.0 - 1 Bewertung
 
 

Kommentare zu Ikea City: Ein eigenes Stadtviertel in Hamburg

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von AJ ELT am 22. August 2012 - 16:30 Uhr

Ich bin mal gespannt auf die Ikea-Stadt. Der Zeitpunkt schein gut gewählt, immerhin ist die große Angst vor der angeblichen Immobilienblase gerade wieder etwas gewichen, dank des IW-Köln. Soweit ich das verstehe, tut ein größeres Angebot an Wohnungen der Marktsituation auch recht gut(gelesen bei wohneigentumratgeber.de) obwohl ich da noch nicht so recht dahintergestiegen bin…
Mich würde interessieren, ob diese Wohnung von Ikea nur verwaltet oder tatsächlich auch verkauft werden? Mein Plan ist es, in naher Zukunft Geld in Immobilien zu investieren. Die Ikea-Stadt scheint für mich damit ganz interessant. Würde sich sowas lohnen und ist das überhaupt möglich dort zu kaufen????
Ich freue mich auf Antworten

Hinterlasse eine Meinung zu: Ikea City: Ein eigenes Stadtviertel in Hamburg

* Pflichtfeld - E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht!