Ursula von der Leyen: Strafen für Eltern von Schulschwänzern

19. August 2012 - 08:14 - keine Kommentare

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) möchte die Langzeitarbeitlosigkeit bereits im Kern bekämpfen und Eltern von Schulschwänzern zukünftig mit Bußgeldern belegen. Hintergrund sei der Umstand, dass 50 Prozent der Langzeitarbeitslosen keinen Schulabschluss besitze.

Obwohl in den vergangenen Monaten eine deutliche Entspannung am deutschen Arbeitsmark erkennbar ist und derzeit sogar ein Fachkräftemangel herrscht, ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen immer noch zu hoch. Aufgrund fehlender Abschlüssen oder Weiterbildungen könnten diese Arbeitnehmer nur noch schwer in den Arbeitsmark integriert werden. Die grundlegenden Ursachen möchte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) künftig mit Bußgeldern bekämpfen.

Ursula von der Leyen: Strafen für Eltern von Schulschwänzern

Da rund 50 Prozent der Langzeitarbeitslosen keinen Schulabschluss besitzen, muss man an dieser Stelle bereits ansetzen. Schulschwänzen sei bereits der Anfang der Misere, äußerte sich die Ministerin gegenüber der “Berliner Morgenpost”. Um dem entgegen zu wirken möchte von der Leyen zukünftig Eltern von Schulschwänzern bestrafen und ihnen Bußgelder auferlegen. Das Prinzip des Geldentzuges “tut richtig weh” und könnte dadurch den gewünschten Effekt erzielen. Ausgenommen seien ledliglich von Hartz IV-Empfängern, um ihnen nicht die Lebensgrundlage zu entziehen.

Bild:Ursula von der Leyen von dirk@vorderstrasse.de, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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