Erdbeben im Iran kostet mindestens 250 Menschenleben

12. August 2012 - 08:09 - keine Kommentare

Zwei schwere Erdbeben der Stärke 6,4 und 6,3 haben gestern am späten Nachmittag den Nordwesten des Irans erschüttert. Nach Angaben des Innenministeriums sind dabei mindestens 250 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 1.800 verletzt worden. In der Folge waren noch zehn Nachbeben von unterschiedlicher Stärke zu verzeichnen.

Laut offiziellen Angaben der US-Erdbebenwarte bebte die Erde das erste Mal um 16.53 Uhr Ortszeit mit einer Stärke von 6,4. Nur elf Minuten später folgte ein weiteres Beben mit einer Stärke von 6,3 in der nordwestiranischen Provinz. Die jeweiligen Epizentren lagen dabei immer nur wenige Kilometer von großen Millionenmetropolen entfernt, die von den Auswirkungen nicht so sehr betroffen waren. Vielmehr wurden mehr als 110 Dörfer der Region in Mitleidenschaft gezogen, in denen nach ersten Erkenntnissen mindestens 250 Menschen ums Leben kamen und mehr als 1.800 zum Teil schwer verletzt wurden.

Nachbeben zwingen die Menschen in Freie

In den folgenden Stunden waren noch mindestens zehn weitere Nachbeben von unterschiedlicher Stärke zu verzeichnen. Khalil Saei, Leiter des örtlichen Krisenstabs, hatte deshalb die Menschen aufgefordert die kommenden Stunden unter freien Himmel zu verbringen, um kein unnötiges Risiko einzugehen.

Der Iran liegte ohne auf einem seismisch sehr aktiven Gebiet, in dem pro Monat mehrere kleine Beben zu verzeichnen sind. Erst im Jahr 2003 hatte ein schweres Erdbeben mehr als 26.000 Menschen das Leben gekostet.

Bild:Iran von Malik dohani, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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