Anne Will in der ARD: Wolfgang Schäuble trifft Cem Özdemir

10. September 2017 - 20:18 - 2 Kommentare

In einer besonderen Ausgabe von Anne Will in der ARD treffen mit Wolfgang Schäuble und Cem Özdemir zwei vermeintlich sehr unterschiedliche Politiker aufeinander. Laut aktuellen Umfragen können sich aber viele Bundesbürger die Grünen in einer Regierung vorstellen – als Schwarz-Grüne oder alternativ Jamaika-Koalition. Aber ist dies mit den Inhalten überhaupt vereinbar.

In exakt zwei Wochen wird in Deutschland der neue Bundestag gewählt. Am Ausgang der Wahl hat eigentlich niemand mehr große Zweifel. Die Union aus CDU und CSU mit Angela Merkel an der Spitze wird in die neue Legislaturperiode gehen. In diesem Zusammenhang stellt sich nur die Frage, wer der Partner an der Seite der Union sein. Eine große Koalition wird von vielen Bürgern als skeptisch angesehen, vielmehr können sich laut einer Forsa-Umfrage jeder Zweite eine Regierungsbeteiligung der Grünen vorstellen.

Anne Will in der ARD: Wolfgang Schäuble trifft Cem Özdemir

Bei Anne Will kommt es am heutigen Abend zum Zusammentreffen von Wolfgang Schäuble und Cem Özdemir. Im Gespräch mit beiden Spitzenpolitikern möchte Anne Will möglich Gemeinsamkeiten herausfinden und überhaupt die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es eine Koalition egal in welcher Form geben kann. Dabei ist es natürlich wichtig zu sehen, welche Visionen beide Parteien verfolgen und ob sich beide Ausrichtungen miteinander vereinbaren lassen. Anne Will ist ab 21.45 Uhr in der ARD zu sehen. (Foto: Anne Will von absolut°karriere, CC BY – bearbeitet von borlife.)

 
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Kommentare zu Anne Will in der ARD: Wolfgang Schäuble trifft Cem Özdemir

Zu diesem Beitrag gibt es 2 Kommentare.

von Thomas Thiele am 10. September 2017 - 22:07 Uhr

Seit wann führt die ARD Koalitionsverhandlungen durch?

von Herbert am 11. September 2017 - 13:12 Uhr

Hallo Fr. Will,
leider ist bei mir der Eindruck entstanden, daß Ihre Moderation nicht ausgewogen war, aus folgenden Gründen:
1.) Sie haben H. Schäuble nie oder fast nie unterbrochen, während H. Ötzdemir sehr häufig und sehr wehement unterbrochen bzw. ihm von Ihnen ins Wort gefallen wurden. Er konnte so seinen Satz oder sein Argument gar nicht zu Ende führen, ja sogar nicht einmal beginnen, da Sie ihm schon beim ersten Wort unterbrochen haben. Das ist mir sogar aufgefallen, obwohl ich kein Anhänger der Grünen bin.
2.) Beim Thema “Ehe für Alle” konnte man durch Ihre Gestik, Sprache und Moderation Ihre eigene Meinung über das Thema deutlich erkennen. Das darf bei einer Moderation vor allem auch im ÖR nicht passieren, ein Moderator hat neutral zu sein. Wer dagegen ist, ist für Sie von vornherein intolerant. Merken Sie dabei überhaupt, daß das Nicht-Zulassen anderer Meinungen auch intolerant ist? So intolerante und vorurteilsbelastete Menschen muß man viel eher ablehnen als solche, die eben nur eine andere Meinung haben. Wer nicht neutral sein kann, sollte keine zumindest politische Moderation übernehmen dürfen. Wußten Sie eigentlich, daß es wissenschaftlich belegt ist, daß Frauen viel häufiger dazu neigen, Menschen oder Dinge zu bewerten als Männer? Hat man jedoch etwas für sich bewertet (z.B. “gut” oder “schlecht”), kann man nur noch schwerlich neutral bleiben. Daran sollten Sie arbeiten!

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