Dunja Hayali im ZDF: Ausweisungen, der Wolf in Deutschland, Russlanddeutsche und die AfD

9. August 2017 - 20:06 - 1 Kommentar

Dunja Hayali widmet sich am heutigen Abend wie gewohnt den brisanten Themen wie Ausweisungen Deutschland und wo in diesem Zusammenhang das richtig Maß zu finden ist. Polarisierend ist auf jeden Fall die Rückkehr des Wolfes, die je nach Perspektive ganz unterschiedlich wahrgenommen wird. Auch das Verhältnis von Russlanddeutschen und der Alternative für Deutschland könnte die Bundestagswahl entscheidend beeinflussen.

Nach Meinung vieler Bürger und zahlreicher Politiker wird in Deutschland nicht konsequent abgeschoben. In Fokus rückt die Thematik, wenn Attentäter Anis Amri und Ahmad A. trotz der erkannten Gefahr in Deutschland verbleiben. Auf der anderen gibt es viele Flüchtlinge, deren Integration gut gelungen ist und die dennoch abgeschoben werden. Exemplarisch dafür steht das Schicksal von Bivsi Rana. Hier das richtig Maß zu finden ist eine Herausforderung für Gesellschaft und Politik.

Dunja Hayali: Wolf in Deutschland, Russlanddeutsche und die AfD

Die Rückkehr des Wolfes in Deutschland sorgt hin und wieder für Aufregung. Insbesondere Landwirte mit Schafzucht oder auch Kühen beziehungsweise Ziegen sehen dies mit Sorgen. Auch einige Bürger scheinen dem Mythos Wolf alles andere offen gegenüber zu stehen. Aber wie gefährlich sind die Tiere wirklich für die Menschen?

Die Alternative für Deutschland polarisiert wie kaum eine andere Partei in Deutschland. In den Russlanddeutschen scheint man jedoch eine treute Wählergruppe gefunden zu haben, die Angela Merkels Flüchtlingspolitik und der Liberalisierung der christdemokratischen Familienpolitik eher skeptisch gegenüberstehen. Woher kommt diese besondere Beziehung? Gemeinsam mit ihren Gästen wird Dunja Hayali die Themen ab 22.15 Uhr im ZDF diskutieren. (Foto @ZDF)

 
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Kommentare zu Dunja Hayali im ZDF: Ausweisungen, der Wolf in Deutschland, Russlanddeutsche und die AfD

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von Gabriele Latzel am 10. August 2017 - 11:14 Uhr

Über den Wolfsbericht am gestrigen Abend bin ich immer noch fassungslos. Da gibt ein wolfsliebender Tierfotograf der nicht im Cuxland lebt, Kommentare darüber ab, dass höchstens 1% der Wolfsrisse die Nutztiere betrifft. Die Angst einer Hundehalterin wiegelt er ab mit den Worten, sie habe Großartiges erlebt wenn der Wolf neben ihr hergelaufen sei. Hallooo…. diese Frau hat sicher enorme Angst gehabt! Leider gelingt es nicht einmal im Internet vollständige Zahlen der bisherigen Nutztierrisse im Landkreis Cuxhaven zusammenzubekommen, die Statistiken reichen jetzt im Juli 2017 lediglich bis August 2014!
Der Bericht war eigentlich eine Ohrfeige für jeden Nutztierhalter der sich bemüht und Willens ist, seine Tier freilaufend auf den hiesigen Weiden und Deichen zu halten, insbesondere vor der Tatsache dass gerade vorgestern einem Schäfer 4 Lämmer totgebissen wurden und 2 Mutterschafe schwer verletzt auf der Weide lagen. Vielleicht kann der Hayali-Fotograf mal Tipps dazu geben, wie wir hier die kilometerlangen Deiche einzäunen sollen, zumal die Wölfe inzwischen schon rausgefunden haben, wie wann sie am besten überwindet. Und inzwischen geht es hier auch nicht mehr “nur” um Schafe….es geht inzwischen auch um gerissene Rinder, um Züchter alter Rassen die aufgeben werden, um Eltern die ihre Kinder nicht mehr im Garten spielen lassen, um Gassigänger die Angst vorm Wolf haben, um Fahrradtourismus der am Deich und in ländlichen Gebieten vielleicht zum Erliegen kommt, noch bevor er richtig gestartet ist. Immerhin waren die o.a. Schafsrisse in unmittelbarer Nähe eines Radweges Altenbruch-Otterndorf. Nur wenige Zahlen konnte ich nur mal zur Deutlichmachung im Netz herausfinden:
2015 = 64 Schäden = 165 gerissene Tiere
2016 = 68 Schäden = 175 gerissene Tiere
und lt. Aussage des Kreisjägermeisters werden sich die Wölfe jährlich wohl um 30 % vermehren.
Vom finanziellen Schaden der Weidetierhalter mal abgesehen (80 % des Schadens übernimmt großzügig das Land Nds. wenn 100%ig feststeht, dass der Schaden vom Wolf verursacht war, wobei dieses Prozedere Monate dauert bevor der Bauer an diese Ersatzleistung kommt)……kann man sich vorstellen, was der Schaf- oder Rinderzüchter empfindet, wenn er morgens auf die Weide kommt und dort blutig gerissene, zerfetzte, angefressene Tiere vorfindet, die überlebenden Tiere panisch und dicht zusammengedrängt am Weiderand stehen und der Bauer die Reste der Tiere zusammenkratzen kann die er ,obwohl auch für ihn am Ende das Schlachten der Tiere steht, lieb gehabt hat, die er vielleicht gestern noch gestreichelt hat, die er mit seinen Händen auf die Welt gebracht hat…………..
Ich bin so in Rage über die Sendung gestern Abend! Wo war den mal die Gegenpartei, wo war ein Bauer, wo ein Betroffener????? Das war für mich keine gute Berichterstattung und eine Beruhigung der Lage wird hier im norddeutschen Raum, in dem Weidetierhaltung eigentlich ganz groß ist, nach diesem Fernsehbericht ganz sicher nicht eintreten.
Schade Frau Hayali, ich mag Sie eigentlich sehr. Aber dieses hier war wirklich verlorene Sendezeit und in meinen Augen unvollständige und schlechte Recherche!

Mit freundlichem Gruß
G.Latzel

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