Maybrit Illner im ZDF: G20 – Streit statt Lösungen mit Sigmar Gabriel, Katja Kipping und Edmund Stoiber

13. Juli 2017 - 21:01 - 1 Kommentar

Maybrit Illner im ZDF

“Streit statt Lösungen – Scherbenhaufen nach dem Gipfel” – mit dieser Aussage geht Maybrit Illner am heutigen Abend im ZDF in die Sendung. Die Bilanz ist in der Summe wirklich enttäuschend, denn statt auf Zusammenarbeit setzen die G20 vor allem erst einmal auf eigene Interesse. Sigmar Gabriel, Katja Kipping und Edmund Stoiber sowie Thomas Kleine-Brockhoff versuchen sich an einer Aufarbeitung.

Eine positive Bilanz des G20-Gipfels zu ziehen, fällt in diesen Tagen besonders schwer. Die Bewertung fällt bei den Politikern ganz unterschiedlich aus und führt wie bei Sandra Maischberger in der ARD sogar zur Eskalation. Rein politisch betrachtet, dürfte auch eher Ernüchterung herrschen. Der Klima-Kompromiss soll ein eher enttäuschendes Wochenende übertünchen. Wirkliche Lösungen gibt es bislang nur sehr wenig oder nur im Ansatz.

Maybrit Illner im ZDF: G20 – Streit statt Lösungen mit Sigmar Gabriel, Katja Kipping und Edmund Stoiber

Vor allem bei der Flüchtlingsfrage droht in erster Linie Europa die nächste Katastrophe. Schon mehr als 90.000 Menschen haben die Flucht über das Mittelmeer angetreten und wieder einmal wird Italien mit dieser Problematik allein gelassen. Während die anderen Nationen vor allem auf ihre Grenzsicherung aus sind, steht Italien vor einer kaum lösbaren Herausforderung. Im Fokus bei dieser Problematik natürlich auch die Bundesregierung, die schon einmal erleben musste, wie ein Flüchtlingsstrom die Umfragewerte in den Keller rauschen ließ. Gemeinsam mit ihren Gästen Sigmar Gabriel, Katja Kipping und Edmund Stoiber sowie Thomas Kleine-Brockhoff möchte Maybrit Illner ab 22.15 Uhr eine Bewertung vornehmen. (Foto: ZDF / Svea Pietschmann)

 
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Kommentare zu Maybrit Illner im ZDF: G20 – Streit statt Lösungen mit Sigmar Gabriel, Katja Kipping und Edmund Stoiber

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von D. Hauswald am 14. Juli 2017 - 16:11 Uhr

Sehr geherte Frau Illner,
immer wieder erhoffe ich mir von Ihrer Sendung und ähnlichen Ihrer Kolleginnen nicht nur Unterhaltung, sondern auch Klärung der Sachverhalte – und werde regellmäßig enttäuscht. So auch gestern. Ihre Sendung hat zwei Vertretern der regierenden Parteien das Forum gegeben, ihr politisches Süppchen zu kochen. Frau Kipping, die unter anderen Umständen vielleicht ein wenig (1:2!!) hätte gegenhalten können, war damit beschäftigt, sich für eine – im öffentlichen Sprech unübliche – Zuspitzung ihrer Einschätzung des in der Tat hochproblematischen Verhaltens der Polizei zu entschuldigen. Also niemand, der dem selbstgefälligen Reden der beiden Politiker von CSU und SPD zumindest einen Anstoß zu selbstkritischerer Reflexion hätte geben können. Warum keine Augenzeugen der Geschehnisse vor Ort? Warum keine unparteiischen Beobachter auch der Gewaltereignisse einladen, die dem Getöne insbesonderes des CSU-Vertreters vielleicht einen sachlichen Riegel hätten vorschieben können? Warum stattdessen ein Forum für allzu selbstsichere Politiker, die von dem wirklich Geschehenen so viel wissen wie ein jeder von uns, der ins Fernsehen geschaut und Berichte gelesen hat, sich aber einbilden, daraus kühnste Bewertungen und Folgerungen als Schnellschüsse abgeben zu dürfen?
Ich habe die weiteren Themementeile Ihrer Sendung nicht verfolgt, weil der Verlauf des Teils über die Ereignisse in Hamburg mich so verärgert hat, dass ich lieber abgeschaltet habe.
Sehr geehrte Frau Illner, machen Sie Ihre Sendung ansehenswerter, indem Sie Gäste einladen, die nicht nur wahlkampfpolitische Süppchen kochen wollen, sondern in der Lage sind, zur sachlichen Klärung hochproblematischer, aber auch sehr viel komplexerer Sachverhalte (als Ihre Gesprächspartner es gern sehen wollten) beitragen können. Zuschauer von Sendungen wie der Ihren wollen nicht unterhalten, sondern informiert werden, wollen Aufklärung!
Mit freundlichem Gruß Dietrich Hauswald

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