G20-Gipfel in Hamburg: Polizei räumt nach eskalierender Gewalt das Schanzenviertel

8. Juli 2017 - 09:45 - keine Kommentare

G20

Der G20-Gipfel mit seinen politischen Inhalten ist längst in den Hintergrund gerückt. Die Spirale der Gewalt hat in Hamburg eine neue Stufe erreicht, denn Militanten verwandelten das Schanzenviertel am gestrigen Abend in ein Schlachtfeld. Die Polizei rückt mit Spezialeinheiten an, um der Situation Herr zu werden. Insgesamt hat die Polizei 197 verletzte Beamte zu verzeichnen, während die Radikalen eine Schneise der Verwüstung hinterlassen haben.

Den G20-Gipfel mit den mächtigsten Politikern der Welt nach Hamburg zu verlegen, war ein großer Fehler der Politik. Unter dem Deckmantel vermeintlicher Proteste gegen den Gipfel haben Militante die Hansestadt an manchen Orten in ein wahres Schlachtfeld verwandelt. Die politische Motivation der Proteste mit wirklich diskussionbedürftigen Inhalten wie mehr Zugang zu Bildung, Klimaschutz und Lösung der Konflikte wie in Syrien ist mittlerweile vollkommen in den Hintergrund getreten.

G20-Gipfel in Hamburg: Polizei räumt nach eskalierender Gewalt das Schanzenviertel

Was sich am gestrigen Abend im Schanzenviertel von Hamburg abspielte, lässt sich kaum in Worte fassen. Am Morgen zeigte sich erst das wahre Bild der Verwüstung durch eskalierende Gewalt. Mehr als drei Stunden haben rund 1.500 Militante, vor allem aus dem schwarzen Block, das Viertel in Atem gehalten. Brennende Barrikaden, geplünderte Supermärkte und Geschäfte, aufgerissene Straßen und Spuren der Verwüstung. Erst als die Polizei mit Spezialkräften vorrückt und die Situation unter Kontrolle bringt, beruhigt sich die Lage in Hamburg. 197 verletzte Beamte ist die Bilanz des Abends. Wieviele von den G20-Gegner verletzt haben, können weder Polizei noch Feuerwehr genau beziffern. (Foto: G20 in Hamburg von Thorsten SchröderCC BY – bearbeitet von borlife)

 
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