Frauenquote: Ursula von der Leyen kritisiert Unternehmen

20. Juli 2012 - 08:42 - keine Kommentare

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ist in einem Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” zum Thema “Frauenquote” in die Offensive gegangen und die Unternehmen hierzulande hart kritisiert. In den vergangenen zehn Jahren hätte sich hinsichtlich dessen nur sehr wenig getan und eine Zielvorgabe von 30 Prozent müsste verankert werden.

Das Thema “Frauenquote” in Unternehmen wird in der Wirtschaft hierzulande sehr kritisch betrachtet. In kleineren Firmen ist es schon Gang und Gebe, dass immer mehr Frauen in Führungspositionen zu finden sind, während sich gerade börsennotierte Unternehmen bei dieser Thematik immer noch schwer tun.

Frauenquote: Ursula von der Leyen kritisiert Unternehmen

Nun geht Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) beim Thema “Frauenquote” in die Offensive und hat in einem Interview mit der “Süddeutschen Zeitung” den Umgang mit Frauen in den Unternehmen in Deutschland hart kritisiert. Nach ihrer Ansicht hätte sich in den vergangenen Jahren nur sehr wenig getan. In diesem Zusammengang forderte die stellvertretene CDU-Vorsitzende eine gesetzliche Frauenquote für die Aufsichtsräte der börsennotierten Unternehmen. Die Zielvorgabe müsste dabei bei 30 Prozent liegen, so von der Leyen in dem Interview.

Die Forderung der Frauenquote in Unternehmen fällt eigentlich in das Resort von Familienministerin Kristina Schröder (CDU), aber diese Kritik lässt von der Leyen nicht gelten. Vielmehr müsse man gemeinsam ein Lösung beim Thema “Frauenquote” finden und die von Schröder vorgeschlagene Flexi-Quote sei nicht weitreichend genug.

Bild:Ursula von der Leyen von US Department of Labor, CC BY – bearbeitet von borlife

 
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