Arbeitsagentur: Nachhaltige Umschulung zur Erzieherin

15. Juli 2012 - 08:48 - keine Kommentare

Die Bundesagentur für Arbeit möchte aus der Not eine Tugend machen. Der Mangel an Erzieher und Erzieherinnen soll durch die Ausbildung von Arbeitslosen ausgeglichen werden. Dieser Vorschlag stieß bislang auf wenig Gegenliebe in der Politik, weshalb Arbeitsagentur-Vorstand Heinrich Alt gegenüber der dpa betonnte, dass es sich hierbei keinesfalls um eine Schmalspur-Ausbildung handelt.

In den vergangenen Monaten konnte die Bundesagentur für Arbeit stets den kontinuierlichen Rückgang der Arbeitslosenzahlen vermelden und auch wenn die Zahlen vom Juni auf eine leichte Eintrübung hinwiesen, kann man mit der Bilanz durchaus zufrieden sein. Aber die Ziele sind weit höher gesteckt und man möchte den Mangel an Arbeitskräften in einigen Berufsgruppen durch eine Umschulung ausgleichen. Insbesondere Erzieher und Erzieherinnen werden hierzulande händeringend gesucht und könnten aus der großen Zahl der Arbeitslosen rekrutiert werden.

Arbeitsagentur: Nachhaltige Umschulung zur Erzieherin

Bislang wurde dieser Vorschlag der Bundesagentur für Arbeit teilweise heftig kritisiert, weil gerade der Umgang mit Kindern eine nachhaltige Ausbildung erforderlich macht. In diesem Zusammenhang betonte jetzt Arbeitsagentur-Vorstand Heinrich Alt gegenüber der dpa, dass man keineswegs eine “Schmalspur-Ausbildung” plane. Vielmehr wünscht man sich von Seiten der Agentur “hochmotivierte Menschen und gut geeignete Kandidaten”. Am Ende der Umschulung soll dann auch die entsprechende Prüfung abgelegt werden, um die Eignung für diesen Beruf nachzuweisen.

Bild:Erzieherin von ninnet, CC BY – bearbeitet von borlife

 
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