Überschwemmungen in Japan fordern 19 Menschenleben

13. Juli 2012 - 07:52 - keine Kommentare

Sinflutartige Regenfälle haben im Süden Japans für Überschwemmungen und zahlreiche Erdrutsche gesorgt. Insgesamt kamen durch das Unwetter mindestens 19 Menschen ums Leben und weitere werden noch vermisst. Laut dem Japanischen Meteorologischen Dienst handelt es sich um Regenfälle im noch dagewesenen Ausmaß.

Wetter extrem herrscht aktuell in vielen Teilen der Welt. Der Osten der USA stöhnt unter einer extremen Hitzwelle, in deren Rahmen Temepraturen um die 40 Grad an der Tagesordnung sind. Deutschland und vor allem Russland wurden in den zurückliegenden Wochen von zahlreichen Unwetter heimgesucht, die durch Blitzeinschlag und Überschwemmungen mehrere Todesopfer forderten.

Überschwemmungen in Japan fordern 19 Menschenleben

Am gestrigen Donnerstag hatte der Süden Japans mit sinflutartigen Regenfällen zu kämpfen. Bereits in den ersten Morgenstunden fielen mehrere Liter pro Quadratmeter, die viele Städte innerhalb kürzester ins Chaos stürzten. In der Stadt sahen sich die Behörden gezwungen rund 28.000 Einwohner aufzufordern sich umgehend in Sicherheit zu bringen. In den Präfekturen Kumamoto und Oita fielen aufgrund des massiven Regens Strom – und Telefonnetze komplett aus. Durch Überschwemmungen und Erdrutsche als Folge kamen bislang mindestens 19 Menschen ums Leben, auf der Insel Kyushu werden noch sieben Menschen vermisst.

Laut dem Japanischen Meteorologischen Dienst handelt es sich um Regenfälle im noch dagewesenen Ausmaß und für den Norden Kyushus wird vor weiteren Unwettern gewarnt.

Bild:Überschwemmungen von , CC BY – bearbeitet von borlife

 
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