“Babycall” mit Noomi Rapaces und “Das Haus auf Korsika” sind neu im Kino

11. Juli 2012 - 16:35 - keine Kommentare

Diese Woche liegt das Hauptaugenmerk im Kino auf Komödien aus Deutschland, Frankreich, Belgien und den USA. Auch schwedische Thriller und indonesische Actionstreifen gesellen sich in der Woche vom 12. bis zum 18. Juli 2012 zum Programm auf den deutschen Leinwänden.

Ivo Trajkov wagt sich in „90 Minuten – Das Berlin Projekt“ an einen Film ohne Schnitt: In Echtzeit rennt der Schauspieler Sebastian (Blerim Destani) durch die Stadt, um den Sektenführer Guru (Udo Kier) umzubringen, den er für den Selbstmord seiner Freundin verantwortlich macht. Eine Filmpremiere soll ihm das Alibi liefern, lässt ihm aber auch nur anderthalb Stunden Zeit, um seinen Plan durchzuführen.

Im Norwegisch/Schwedisch/Deutschen Thriller „Babycall“ wird Noomi Rapaces Verstand eine schwere Prüfung auferlegt: Nachdem Anna mit ihrem Sohn Anders vor ihrem gewalttätigen Ehemann in einen Hochhauskomplex flieht, verschwimmt ihre Wahrnehmung von Realität und Einbildung zusehends.

Deutsche Altstars, amerikanische Romantic Comedies und französische Dramen im Kino

Wieder einmal geht es im deutschen Film um das alte Eisen: In „Bis zum Horizont, dann links!“ darf entsprechend auch wiederholt die Riege einer brillanten Schauspielergeneration zur Hochform auflaufen. Unter der Leitung von Otto Sander und Angelica Domröse entführen die Bewohner eines Seniorenheims ein Propellerflugzeug, um ans Meer zu fliegen und damit dem drögen Alltag noch einmal zu entfliehen. Mit von der Partie sind auch Tilo Prückner, Herbert Feuerstein und Ralf Wolter.

Das französische Drama „Das Haus auf Korsika“ erzählt von einer Frau, die von ihrer Großmutter ein verfallenes Haus in einer schönen, aber weit entfernten Gegend der Insel erbt. Sie setzt sich gegen ihre bevormundende Familie durch und beschließt, es zu renovieren.

Unter der Regie von Nicholas Stoller dehnen Emily Blunt und Jason Segel in der erfrischend normalen, und manchmal auch dunklen, Romantic Comedy „Fast verheiratet“ ihre Verlobung auf fünf Jahre aus, da sie beständig mit neuen Problemen moderner Paare konfrontiert werden.

Geoffrey Enthoven gelingt es in „Hasta la Vista“ ein Thema humorvoll und doch anrührend anzugehen, ohne dass er dabei plump oder beleidigend würde. Die drei körperlich behinderten Freunde Lars, Philip und Josef wollen sich auf einen Roadtrip begeben, um in einem Bordell in Spanien ihre Jungfräulichkeit  zu verlieren. Der belgische Film strahlt Lebensfreude aus und zeigt die Bedeutung von Freundschaft.

Kinostart für Curywurst-Komödie und indonesisches Actionkino

In „Pommes essen“ versuchen die drei Töchter einer Currywurstbudenbesitzern während des Kuraufenthalts der Mutter den Laden zu schmeißen, sich gegen ihren fiesen, geschäftemachenden Onkel durchzusetzen und einen Wettbewerb für ein Fußballstadioncatering zu gewinnen. Tina von Traben konnte für die Komödie Smudo von den Fantastischen Vier gewinnen, sowie Thekla Carola Wied nebst aufgesetztem, osteuropäischen Akzent.

Mit „The Raid“ kommt ein Indonesisch-Amerikanisches Action-Meilenstein in die Kinos, der es von seiner Choreographie und der graphischen Gewaltdarstellung jederzeit mit allen John Woos dieser Welt aufnehmen kann. Im Trailer zum Martial Arts Streifen wird behauptet, gegen ihn sähen Stallones „Expendables“ aus wie die „12 Geschworenen“ – und das stimmt sogar, denn im Gegensatz zu „The Raid“ hat der Hollywood-Film eine Art Handlung. Regisseur Gareth Evans schickt Iko Uwais an der Spitze von ein paar Cops in ein Hochhaus in Jakarta, indem sich ein Gangster samt Mob verschanzt hat. Sie müssen sich nun von Stockwerk zu Stockwerk kämpfen und machen dies auf beeindruckende Art im indonesischen Silat-Stil.

 
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