Andreas Lubitz: Zwischenbericht der BEA dokumentiert die letzten Minuten der Germanwingsmaschine

7. Mai 2015 - 07:45 - keine Kommentare

Germanwings

Die französischen Luftfahrtbehörde BEA hat nun einen Zwischenbericht zum Germanwings-Unglück in den Alpen vorgelegt. Darin bestätigen sich fast alle Details zum Vorgehen von Andreas Lubitz, der den Absturz der Maschine wissentlich herbeigeführt hat. Erschreckend in diesem Zusammenhang, dass der Co-Pilot bereits auf dem Hinweg das Schreckensszenario “geübt” hatte.

Knapp sechs Wochen nach dem Flugzeugabsturz der Germanwingsmaschine in den französischen Alpen hat die französischen Luftfahrt-Behörde BEA einen 29seitigen Zwischenbericht vorgelegt. Darin dokumentiert sind unter anderem die letzten Minuten im Cockpit der Unglücksmaschine. Grundlegend gehen die Ermittler davon aus, dass alle bislang ermittelten Details der Wahrheit entsprechen und Andreas Lubitz mit vollem Bewusstsein den Absturz herbeigeführt hat.

Zwischenbericht der BEA dokumentiert die letzten Minuten der Germanwingsmaschine

Besonders dramatisch sind in diesem Zusammenhang jene elf Minuten, die Andreas Lubitz allein im Cockpit verbringt. Um 10.30 Uhr verlässt der Kapitän das Cockpit, um 10.35 Uhr wird Lubitz aufgefordert die Tür zu öffnen, bevor 10.41 Uhr zum Aufprall der Maschine kommt.

Besonders erschreckend ist jedoch, dass Andreas Lubitz bereits auf dem Hinflug nach Barcelona das gesamte Szenario “übte”, aber die Einstellungen letztendlich noch korrigierte. Auf dem Rückflug jedoch entschied er sich für den Freitod und nahm 149 Menschen mit in den Tod.

Foto: Germanwings von Mark Harkin, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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