Wimbledon-Finale 2012: Roger Federer beendete Titelträume von Andy Murray

8. Juli 2012 - 20:47 - keine Kommentare

Roger Federer

Nach 74 Jahren stand erstmals wieder ein britischer Tennisspieler im Finale der All England Championships im Wimbledon. Mit Andy Murray sollte endlich wieder die Sehnsucht nach einem Erfolg gestillt werden, aber Roger Federer beendete alle Hoffnungen mit einem am Ende doch deutlichen 4:6, 7:5, 6:3 und 6:4.

Natürlich galten die Symptahien an diesem Sonntag in erster Linie Andy Murray. Die Fans in Wimbledon hatten so lange auf diese Gelegenheit gewartet, dass nach 76 Jahren endlich einmal wieder ein Spieler von der Insel das legendäre Grand Slam Turnier von Wimbledon gewinnen würde. Doch lediglich im ersten Satz konnte Murray den hohen Erwartungen der Fans gerecht werden.

Roger Federer beendete Titelträume von Andy Murray

Mit 6:4 hatte da noch die Oberhand behalten und im Publikum wuchs die Hoffnung auf einen Sieg. Aber Roger Federer wäre eben nicht Roger Federer, wenn er diesen Rückschlag nicht in Motivation wandeln würde. In den folgenden drei Sätzen zeigte der Schweizer seine gesamte Klasse und ließ Murray nicht mehr den Hauch einer Chance. Dieser kämpfte verzweifelt um diese einzigartige Chance, aber Federer war einfach nicht zu schlagen oder hatte immer die passende Antwort parat. So hieß es nach 3:24 Stunden 4:6, 7:5, 6:3 und 6:4 für Federer, der bereits zum siebten Mal auf dem heiligen Rasen triumphieren konnte. Sein 17. Grand-Slam-Titel dürfte somit einer der wertvollsten sein, denn schließlich kehrt der Schweizer nach Monaten der Abstinenz auf den Tennis-Thron zurück und ist die neue Nummer 1. Für Andy Murray blieb am Ende nur die herbe Enttäuschung.

Bild:Roger Federer von mbevis, CC BY – bearbeitet von borlife

 
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