Maybrit Illner im ZDF: Tröglitz mit Sascha Lobo, Claudia Roth und Frauke Petry

16. April 2015 - 21:04 - 9 Kommentare

Maybrit Illner im ZDF

Mit den Geschehnissen in Tröglitz in den vergangenen Wochen hat sich der einst beschauliche Ort ins Rampenlicht katapultiert. Morddrohungen gegen Politiker und ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim haben ihre Spuren hinterlassen. Ein Ausnahme oder in Deutschland schon die Regel? Bei Maybrit Illner diskutieren darüber Sascha Lobo, Claudia Roth, Thomas Strobl, Johann Schneider, Olaf Sundermeyer und Frauke Petry.

Tröglitz kannten bis vor einigen Wochen nur wenige Menschen in Deutschland. Die Gemeinde in Sachsen-Anhalt hat sich aber innerhalb weniger Tage regelrecht in die Schlagzeilen katapultiert, als zunächst der Bürgermeister nach Morddrohungen aus der rechten Szene zurückgetreten war. Zahlreiche Menschen im Ort bemühten sich anschließend darum ein anderes Bild von Tröglitz zu vermitteln, allerdings wurde die “Charme-Offensive” durch den Brandanschlag auf ein kommendes Flüchtlingsheim wieder vollkommen ad absurdum geführt.

Nun stellt sich grundsätzlich die Frage, ob Tröglitz die Ausnahme in Deutschland ist oder es diese Fremdenfeindlichkeit auch in den Regionen gibt? Mit dem Hintergrund von Pegida-Demonstrationen und weiteren Anfeindungen auch in anderen Gemeinden scheint sich dies vor allem im Osten zu lokalisieren.

Maybrit Illner im ZDF: Tröglitz mit Sascha Lobo, Claudia Roth und Frauke Petry

Am heutigen Abend wollen die Gäste bei Maybrit Illner die Gesamtsituation in Deutschland betrachten. Angesichts der Tatsache, dass auch 2015 mit rund 500.000 neuen Flüchtlingen gerechnet werden muss, sind weitere Geldmittel nicht zwingend die beste Hilfe. Welche Lösungsansätze gibt es also noch.  Thomas Strobl (CDU, Stellvertretender Parteivorsitzender), Claudia Roth (Bündnis ’90/Die Grünen, Frauke Petry (AfD, Bundesvorstand, AfD Sachsen), Johann Schneider (Regionalbischof Wittenberg-Halle), Olaf Sundermeyer (Rechtsextremismus-Experte, Journalist) und Sascha Lobo (Blogger und Journalist) nehmen ab 22.15 Uhr zur Frage “Angst, Wut, Hass – Ist Tröglitz überall?” Stellung.

Foto: ZDF / Svea Pietschmann

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Kommentare zu Maybrit Illner im ZDF: Tröglitz mit Sascha Lobo, Claudia Roth und Frauke Petry

Zu diesem Beitrag gibt es 9 Kommentare.

von Hill,Ursula am 16. April 2015 - 22:54 Uhr

<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<Frau Petry ist mit ihrer Meinung sehr gefährlich.AFD versteckt die rechte Gesinnung hinter Worten wie:Wir sind nicht gegen Flüchtlinge,aber……….Wenn sie einmal eine Gemeinschaftsunterkunft besuchen würde,wie die, in der ich täglich ehrenamtlich arbeite.350 Flüchtlinge leben abseits der Zivilisation in Containern im Wald,kein Container hat Wasser etc. Frau Petry sollte mal die LEA in Karlsruhe besuchen,dann würde sie nicht von Willkommenskultur reden.
Pegida ist für mich unfassbar,was wissen diese Menschen eigentlich von dem Schicksal der Flüchtlinge.
Auch ich werde aufgrund meiner Tätigkeit immer wieder bedroht,erst waren es die Rechten,jetzt kommen Drohungen von Christen,alles belegt mit Texten der Bibel.
Nach einer Sendung wurde beim ZDF angerufen mit der Frage,ich könne doch keine Christin sein.Meine Anwort:Ich habe 6 Semester ev.Religion als Zusatz studiert.
Woher kommt der Fremdenhass in Deutschland,in einem der reichsten Länder der Welt??
Ursel Hill

von Helmut D am 16. April 2015 - 23:04 Uhr

Jeden Tag hören wir in den Medien von den Islamisten Morden und Schlachterein Aber wir sollen sie herzlich Empfangen

von Helmut D am 16. April 2015 - 23:06 Uhr

Jeder der für die Zuwanderung aus Afrika ist sollte auch ein Paar aufnehmen

von C. Lockemann am 16. April 2015 - 23:14 Uhr

Ich denke, dee Staat muss wieder seiner Verantwortung gerecht werden. Das heißt , mehr Polizei und mehr Sicherheit. Und da muß man auch mal den Tresor auf machen und Geld ausgeben. Das Gefühl von Sicherheit ist gestõrt. Und Bürgerwehren sprechen da doch eine deutliche Sprache.

von werner Thönes am 16. April 2015 - 23:20 Uhr

Könnte man diesen Typ Sascha Lobo nicht mal vom Bildschirm verbannen.
Sein saudummes Geschwätz kann ich mir nicht mehr anhören!. Alle reden davon Assylanten oder Flüchtlinge aufzunehen. Fangt doch selbst einmal damit an anstatt langweilige Diskussionen zu senden. Alle Diskussionsteilnehmer haben mit Sicherheit
ausreichend Wohnraum um Assylanten aufzunehen auch dieser Pfarrer oder Pastor.
Man kassiert jedoch lieber eine Prämie um bei Frau Illner dabei zu sein. Frau Roth: ziehen Sie sich doch engültig mal zurück. Ich kann sie einfach nicht mehr ertragen.
Sie gehen mir auf den Sack; ziehen sie sich mal normal und nicht “grün” an!
Frau Petry vertritt die Meinung von 80 % der Deutschen. Nur haben diese 80 % noch nicht ihre Vergangenheit bewältigt und machen die Faust in der Tasche.
Ein Wort gegen Flüchtlinge und Assylanten und man steht in der rechten Ecke und zwar als Rechtsauusen.

von Peter Ackermann am 17. April 2015 - 00:35 Uhr

Ich war 30 Jahre lang “Ausländer”Fremder”in Afrika,Nigeria und Namibia,kenne Fremdenhass ,habe aber als Reiseleiter eine Ausage geliefert “die Menschen in Africa sind anders als wir,ganz anders aber deswegen nicht besser oder schlechter,einfach anders.Unser (westliche Kulturkreis)Problem ist wir wollen das alle gleich sind ,möglichst wie wir.Ich kam nahe heran an das Verständniss für die “Schwarze Rasse”um dann zu erkennen ich kann sie nicht erkennen ,nur tolerieren.Wie soll nun Otto Normalverbraucher Verständniss aufbringen?Ich hatte bei meinen Gästen aus Deutschland Leute die ängstlich fragten ob sie die schwarze Haut einmal anfassen dürfen,Berührungsangst im wahresten Sinne des Wortes.Die Politik hat bei allen grossen Veränderungen immer falsch reagiert.Grausam und farblos Frau Roth,Frau Petry hätte das Thema gerne aufgegriffen und dann wäre man vieleicht auch zum Thema gekommen,statt dessen Parteipolitische Phrasen von Grün und Schwarz,schade.Mal schnell in ein Flüchtlingslager jetten,werbewirksam mit leidenden Kindern und dann eine Meinung äussern,so gehts nicht.Das Problem liegt sehr tief und wird uns noch viel Ärger bringen. Ich war nicht schockiert als ich die FB Kommentare sah.Das sind auch keine” Einzeltäter” aber jeder Einzelne kann zum Täter werden.
Frau Petry scheint mir den Mut zu jener Offenheit zu haben den jemand braucht um einem Kranken zu sagen das er nur noch 6 Monate hat.Ein gute Nachricht aus Namibia.
Eine der ersten Massnahmen von Hage Geingob,neuer Präsident Namibias,frei gewählt von 85% der Bürger,er hat die Altersrente von 600.- auf 1000,. Namibia Dollar erhöht.Hat seinen Ministern Reiseverbot ins Ausland erteilt ,sie sollen sich erst einmal im eigenen Land umsehen,Toll oder ?Wäre doch mal ein Thema,mal kein Mord und Totschlag aus Afrika,aber das schafft ja keine Quoten also doch Sche….Tschüss

von Ursula Prasuhn am 17. April 2015 - 01:04 Uhr

Hallo, Frau Hill,
im Gegensatz zu Ihnen drängt sich mir nicht die Frage auf, woher der Fremdenhass in Deutschland kommt, weil ich ihn nicht dermaßen verbreitet sehe wie Sie. Was ich hingegen sehe, ist der ständige Versuch – vor allem in den öffentlich rechtlichen Medien – ihn als Seuche herbeizureden und Menschen wie Frau Petry, die solchen Pauschalurteilen zu Recht entgegentritt, den Stempel einer geistigen Brandstifterin aufzudrücken. Die entsprechenden Gäste mit der üblichen Überzahl sind dieser Aufgabe dann ja auch bestens nachgekommen.
Über Tröglitz wurde in der Runde geredet, als seien die Übeltäter auf Grund der typisch rechtsradikalen Handschrift bereits ermittelt. Die Realität sieht jedoch so aus: In Tröglitz gehen die Ermittler inzwischen von verschiedenen Möglichkeiten aus. Die “Freie Welt” titelt: „Auch linksextremer Hintergrund in Tröglitz nicht ausgeschlossen“. Und weiter: “Es könnte sich, so (Innenminister) Stahlberg, auch um eine bewusste Tat … gehandelt haben, um eine andere politische Richtung bloßzustellen.” Welche das ist, dürfte klar sein.
Auch bei den Hakenkreuzschmierereien von Vorra habe ich mich gefragt, wie Rechtsextreme so blöd sein können, durch das Hinterlassen ihrer Visitenkarte am Tatort einen Sturm allgemeiner Entrüstung gegen sich zu entfachen und Öl ins Feuer beim populären “Kampf gegen Rechts” zu gießen.
Sie sehen, für mich stellen sich die Dinge nicht so klar dar wie für Sie.
Und verzeihen Sie, wenn ich auch noch sage, dass ich dem, was Sie an persönlicher Bedrohung erwähnen – erst durch Rechte und dann auch noch durch Christen – nicht so recht Glauben schenken kann. Auch hier ist mir die Handschrift zu dick aufgetragen.

von Jens am 17. April 2015 - 13:00 Uhr

Dafür das Frauke Petry gestern allein gegen 5 angetreten ist, hat sie sich ganz gut geschlagen. Und sie hat auch mit Fakten überzeugt, nämlich das der Großteil der Asylbewerber aus Ländern (z.B. vom Balkan) kommen, wo es kaum eine Chance auf einen Asylstatus gibt. Und das die Zahl der Abschiebungen lächerlich gering ist, sowie die abgehobene Politik sich einer echten Diskussion verweigert, steht vollkommen außer Frage! Diesen Fakten konnte Frau Roth nichts entgegensetzen bzw. sie ist gar nicht darauf eingegangen!

Außerdem hat Frau Roth wieder mal von den geschundenen Frauen und traumatisierten Kindern gesprochen. Ich frage mich nur wo die sind. Ich sehe hier in unserem Ort nur junge, alleinstehende und laute Männer aus Nordafrika. DAS ist in vielen Orten die Realität!

von ZDF-Politbarometer April 2015: Fremdenfeindlichkeit weit verbreitet | borlife.de am 18. April 2015 - 10:45 Uhr

[…] ausgeht, scheint dieses Thema längst noch nicht zu den Akten gelegt worden zu sein. Bereits die Diskussion bei Maybrit Illner am Donnerstag im ZDF hat gezeigt, dass es hier durchaus unterschiedliche Positionen […]

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