Menschen bei Maischberger: Sexuelle Vielfalt mit Conchita Wurst und Alice Schwarzer

14. April 2015 - 20:56 - 2 Kommentare

Sandra Maischberger

Conchita Wurst hat mit ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest 2014 nicht nur freudige Momente, sondern auch für zahlreiche Diskussionen gesorgt. Das scheinbar widersprüchliche Geschlecht eines schwulen Mannes beziehungsweise einer Frau mit Bart bot ausreichend Diskussionsstoff. Im Rahmen von „Menschen bei Maischberger“ wollen die Gäste Alice Schwarzer, Alicia und Nicki King, Björn Höcke und Conchita Wurst das Thema „Sexuelle Vielfalt: Mann, Frau, egal“ besprechen.

Conchita Wurst aus Österreich kannten die sicherlich die wenigsten Menschen vor dem Eurovision Song Contest. Die Siegerin des vergangenen Jahres eroberte Europa mit ihrer Lebensfreude und ihrer Musik im Sturm, allerdings sorgte ihr Auftritt gerade in den konservativen Ländern für allerhand Gesprächsstoff. Sich selbst bezeichnet der Künstler als „Frau mit Bart oder ein schwuler Mann“. Die neu gewonnene Popularität wusste Conchita Wurst zu nutzen, um für mehr Toleranz zu werden.

Menschen bei Maischberger: Sexuelle Vielfalt mit Conchita Wurst und Alice Schwarzer

Am heutigen Abend ist Conchita Wurst zu Gast bei „Menschen bei Maischberger“. Zum Thema „Sexuelle Vielfalt: Mann, Frau, egal“ kann sie einen erheblichen beitrag leisten und erhält dabei Unterstützung durch Alicia Schwarzer. Die Autorin freut sich, dass durch Conchita die typischen Geschlechterrollen etwas aufgebrochen werden, man mehr diskutiert und sich mit der Thematik überhaupt auseinandersetzt. Michaela Freifrau Heeremann hingegen hält davon nicht so viel und sieht die klassischen Werte der Familie in Gefahr. Ihr zur Seite steht Björn Höcke von der Alternative für Deutschland, der die klassische Familie zum Leitbild der Gesellschaft erheben möchte.

Kontroverse Diskussionen bietet das Thema, das am heutigen Abend ab 22.45 Uhr bei „Menschen bei Maischberger“ in der ARD zu sehen sein wird.

Foto: Sandra Maischberger von Holger Noß, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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Kommentare zu Menschen bei Maischberger: Sexuelle Vielfalt mit Conchita Wurst und Alice Schwarzer

Zu diesem Beitrag gibt es 2 Kommentare.

von Margit Schulze-Aschauer am 15. April 2015 - 08:21 Uhr

Liebe Leser,
Conchita Wurst war wie immer klar in Ihren Äußerungen, souverän und freundlich und dazu noch schön anzuschauen. Und wer kann dem wider sprechen, dass eine Welt in der Sexualität, Hautfarbe und Religion nicht zu Diskriminierung führen die bessere Welt ist. Man kann nicht müde werden darüber zu reden, dass längst gleiche Rechte für alle nötig sind. Es ist beängstigend, dass unsere Politiker sich da so schwer tun und niemand wird schwul oder bisexuell nur weil man öffentlich darüber spricht, Freifrau Heeremann und Herr Höcke scheinen diese Ängste zu haben.

Freundliche Grüße

von Ursula Prasuhn am 19. April 2015 - 16:58 Uhr

Werte Frau Schulze-Aschauer,
wenn Sie sagen, dass man nicht müde werden könne über sexuelle Vielfalt und gleiche Rechte für alle zu reden, dann fühle ich mich gemaßregelt, denn ich muss gestehen, dass mir diese Appelle aus der Gender-Werkstatt schon zu den Ohren rauskommen und ich ihrer nicht nur müde, sondern auch schrecklich überdrüssig bin.
Im Gegensatz zu Ihnen habe ich auch nicht den Eindruck, dass sich unsere Politiker mit Gender schwertun, das übrigens gern verwechselt mit “Gleichstellung”. Ich bin eher erstaunt, wie leicht sie ihm auf den Leim gehen und wie viele Milliarden an Steuergeld inzwischen für Projekte dieser als Wissenschaft getarnten Ideologie verschwendet werden. Allein 200 aus dem Boden gestampfte Lehrstühle an den Hochschulen mit dem entsprechenden Hilfspersonal kosten ein Vermögen.
Vielleicht schauen Sie sich mal das unterhaltsame, humorige, aber auch sehr informative Video von Birgit Kelle zu ihrem Buch “Gender Gaga” an. Glauben Sie mir, es lohnt sich – und sei es nur, um mal wieder herzhaft zu lachen.

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