Germanwings-Absturz: Pilot kein Traumberuf

5. April 2015 - 08:22 - keine Kommentare

Germanwings

Nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen, der durch den Co-Piloten Andreas Lubitz herbeigeführt wurde, offenbaren sich Probleme über einen Berufsstand, der immer als Traumberuf in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurde. Krankheiten, Druck und eine hohe Schuldenlast beziehungsweise Verantwortung zum Start einer Karriere sind keine Seltenheit.

Es gibt immer noch Berufe, die ein wenig romantisiert sind in den Vorstellungen der Menschen. Das Beamtentum, das eine hohe Sicherheit und vermeintlich wenig Arbeit verspricht. Lehrer, die bekanntlich vier bis fünf Monate “Urlaub/ Ferien” haben und Piloten, die die ganze Welt sehen können und als Helden am Himmel wahrgenommen werden.

Spätestens seit dem Absturz der Germanwings-Maschine, die vom Co-Piloten Andreas Lubitz wissentlich zum Absturz gebracht wurde, hat sich die Wahrnehmung der Piloten deutlich verändern. Den einstigen Helden schlägt aktuell eine gewisse Skepis entgegen und das Vertrauen ist nachhaltig erschüttert.

Germanwings-Absturz: Pilot kein Traumberuf

Der Mythos vom Traumberuf wird immer mehr zum Horror, denn immer mehr Piloten sprechen von einer zu hohen Arbeitsbelastung, den Verlustängsten bezüglich des Arbeitsplatz, hohen Druck und Verantwortung sowie dem Verschweigen von Krankheiten. Bereits zum Start einer Karriere kommt die hohe Schuldenlast hinzu, die durch die Ausbildung entsteht.

Foto: Germanwings von Mark Harkin, CC BY – bearbeitet von borlife

 
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