Andreas Lubitz: Flugschreiber stützt die These des Selbstmords

4. April 2015 - 07:27 - keine Kommentare

Germanwings

Am gestrigen Karfreitag konnten die Experten die Flugdatenschreiber auswerten und wichtige Erkenntnisse gewinnen. Demnach stützen die Daten die These des Selbstmordes von Co-Pilot Andreas, der kurz vor dem Absturz die Maschine sogar noch beschleunigt haben soll.

Die Flugzeug-Tragödie in den Alpen wird auch über die Osterfeiertage die Menschen in Deutschland und Europa beschäftigen. Noch immer herrscht Fassungslosigkeit über die Tat von Co-Pilot Andreas Lubitz, der die Germanwings-Maschine wissentlich zum Absturz brachte. Nach dem der Pilot die Kabine verlassen hatte, verriegelt er das Cockpit und setzte den neuen Kurs in den Alpen.

Andreas Lubitz: Flugschreiber stützt die These des Selbstmords

Nun wurde unerwartet doch noch der Flugschreiber von den Suchkräften in den Alpen gefunden. Die Experten konnten die ersten Daten gewinnen und auswerten. Daraus geht hervor, dass die bisherigen Erkenntnisse weiter gestützt werden. Demnach hatte Andreas Lubitz vor dem Absturz sogar noch die Geschindigkeit erhöht und als Höhe lediglich 30 Meter eingegeben. Das Flugzeug prallte dadurch mit einer unglaublichen Wucht auf die Berge.

Die Konsequenzen aus dem Unglück sind immer noch offen. Die nach dem 11. September eingeführte Verriegelung des Cockpits könnte rückgängig gemacht werden. Hinzu kommt womöglich die Zwei-Personen-Regelung im Cockpit, um keine Person allein mehr zurücklassen zu müssen. Diskutiert wird über weitere Tests für die Piloten.

Foto: Germanwings von Mark Harkin, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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