Maybrit Illner: Germanwings-Absturz mit Peter Ramsauer und Markus Wahl

26. März 2015 - 20:36 - 1 Kommentar

Maybrit Illner im ZDF

Zwei Tage nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Südfrankreich werden immer mehr Details bekannt. Vor allem die Ursache muss noch vollständig geklärt werden. Bei Maybrit Illner werden Peter Ramsauer, Matthias von Randow, Andreas Spaeth und Markus Wahl das Thema “Absturz in den Alpen – Die Katastrophe und die Folgen” diskutieren.

Die Klärung der Absturz-Ursache steht derzeit absolut im Mittelpunkt der Ermittlungen. Bislang konnten nur wenig Erkenntnisse gewonnen werden, die den Absturz erklären können. Dafür dringen immer mehr Details an die Öffentlichkeit, die Rätsel aufgeben. Unter anderem soll nur ein Pilot im Cockpit der Maschine gesessen haben, während ein zweiter Pilot versucht haben soll, wieder dorthin zurückzukehren. Auf dem Stimmenrekorder sind sonst kaum erkennbare Geräusche und Gespräche wahrzunehmen.

Germanwings-Absturz mit Peter Ramsauer und Markus Wahl

Weitere Stellungnahmen der Ermittler gibt es bislang nicht. Die Zusammenarbeit zahlreiche internationaler Experten soll aber möglichst schnell zu einem Ergebnis führen. In der heutigen Sendung von Maybrit Illner versucht man die Katastrophe noch einmal unter verschiedenen Gesichtspunkten zu beleuchten. Zum Thema “Absturz in den Alpen – Die Katastrophe und die Folgen” wurden mit Peter Ramsauer (CSU / ehem. Bundesverkehrsminister), Matthias von Randow (Hauptgeschäftsführer BDL), Markus Wahl (Piloten-Vereinigung Cockpit e.V.) und Andreas Spaeth (Luftfahrtjournalist) Gäste eingeladen, die mit ihrem Wissen ein wenig zur Aufkläerung der Umstände beitragen könne.

Maybrit Illner wird um 22.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

Foto: ZDF / Svea Pietschmann

 
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Kommentare zu Maybrit Illner: Germanwings-Absturz mit Peter Ramsauer und Markus Wahl

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von Rüdiger Brämer am 27. März 2015 - 00:29 Uhr

Sehr geehrte Frau Illner.
Ich stehe voll hinter den Ausführungen des Herrn Ramsauer. Den Ermittlungen des französischen Staatsanwaltes kann ich nicht folgen. Dieser stand unter politischem Druck und Einfluss. Es musste trotz Fehlen der weiteren Blackbox ein Schuldiger gefunden werden. Jetzt gehe ich davon aus, dass die Öffentlichkeit niemals den wahren Grund des Absturzes erfahren wird. Bislang wurde kein Wort darüber verloren, welche technischen Defekte die Maschine vor wenigen Tage hatte. Das Bordpersonal wird nicht ohne Grund nach dem Absturz das Besteigen eines A320 verweigert haben.
Aus welchem Grunde soll der Copilot nicht bewusstlos gewesen sein. Auch Bewusstlose atmen, können aber keine Kontakte mit dem Bodenpersonal aufnehmen. Sehr bedenklich ist das Verschweigen, weswegen der Copilot seine Ausbildung für mehrere Monate unterbrochen hat.
Ärzte unterliegen der Schweigepflicht, aber nicht die Verantwortlichen von Germanwings. Sollte der Copilot tatsächlich wegen psychischer Probleme die Ausbildung unterbrochen haben, ist der Einsatz des Copiloten von Germanwings unverantwortlich, zumal keine weiteren psychologischen Tests von der Lufthansa und Germanwings durchgeführt wurden. Dann war der Copilot eine Zeitbombe, für die Germanwings verantwortlich ist.

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