Internationaler Frauentag 2015: GDB stellt Feiertag in den Zeichen des Mindestlohns

8. März 2015 - 09:30 - keine Kommentare

Frauentag

Am heutigen Sonntag wird Internationale Frauentag 2015 feierlich begangen. Bereits am Freitag hatte die Politik in dieser Hinsicht ein Zeichen gesetzt und die gesetzliche Frauenquote beschlossen. Der DGB stellt den Frauentag in den Zeichen des Mindestlohns, der jeder vierten Frau bereits eine Lohnerhöhung eingebracht hat.

Die deutschen Sozialistinnen Clara Zetkin und Käte Duncker forcierten auf einer Frauenkonferenz in Kopenhagen im Jahr 1910 einen Frauentag einzuführen, an dem man regelmäßig die Rechte des weiblichen Geschlechtes in den Vordergrund stellt. Bereits 1909 war das amerikanische Vorbild ein voller Erfolg gewesen und so beschloss man dessen Einführung auch im europäischen Raum. 1911 wurde dann das erste Mal in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert und seither hat diese Form des friedlichen Protestes als Feiertag etabliert. Im Laufe der Jahrzehnte gab es noch Änderungen am Datum und natürlich bei den Inhalten, aber grundsätzliche Gedanke ist erhalten geblieben.

Internationaler Frauentag 2015: GDB stellt Feiertag in den Zeichen des Mindestlohns

Die Bundesregierung konnte in diesem Zusammenhang am Freitag mit der guten Nachricht aufwarten, dass die Frauenquote durch das Parlament gebracht wurde und damit ein weiteres wichtiges Etappenziel erreicht wurde. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) nutzt den Frauentag jedoch, um noch einmal nachhaltig auf den Mindestlohn aufmerksam zu machen, der schon jeder vierten Frau hierzulande eine Gehaltserhöhung eingebracht hat. Die IG Metall fordert trotz der Quotenquote mehr Chancengleichheit in allen Berufen für Frauen und auch andere Organisatoren machen auf die Benachteiligung von Frauen aufmerksam.

Foto:Internationaler Frauentag von Fraktion die Linke, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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