Grippewille verursacht volkswirtschaftlichen Schaden von 2,2 Milliarden Euro

4. März 2015 - 08:17 - keine Kommentare

Die aktuelle Grippewelle in Deutschland wird auch erhebliche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft haben. Laut einer aktuellen Statistik des Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstituts (RWI) könnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) einen Rückgang um 0,3 Prozentpunkte verzeichnen. Diese Zahlen stützen die Forderungen der Experten nach einer flächendeckenden Impfpflicht.

Deutschland hat derzeit mit einer massiven Grippewelle zu kämpfen. Bereits zum Ende des vergangenen, aber insbesondere in den ersten beiden Monaten diesen Jahres ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Dies sorgt in erster Linie für volle Wartezimmer und Frust bei den Arbeitgebern, die teilweise wochenlang auf ihre Angestellten verzichten müssen. Das Risiko einer Infektion ist derzeit so hoch wie selten zuvor.

Grippewille verursacht volkswirtschaftlichen Schaden von 2,2 Milliarden Euro

Dies könnte sich auch in den Zahlen für das erste Quartal in Deutschland widerspiegeln. Laut einer aktuellen Analyse des Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstituts (RWI) könnte durch die Grippewelle ein volkswirtschaftlicher Schaden in Höhe von 2,2 Milliarden Euro entstehen und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) einen Rückgang um 0,3 Prozentpunkte verzeichnen. Die Summe aus weniger Produktion und weniger Konsum hat diesen nachhaltigen Effekt auf die Wirtschaft.

Solche Zahlen sind natürlich Wasser auf den Mühlen jener Experten, die eine flächendeckende Impfungen einfordern, die lediglich Kosten in Höhe von 100 Millionen Euro hätten. Allerdings führen Ärzte an, dass die Impfung durch die Veränderung des Grippevirus in manchen Fällen sogar wirkungslos sein kann.

Foto: Ärzte von tuev-sued, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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