Maybrit Illner im ZDF: Ukraine-Konflikt mit EU-Ratspräsident Martin Schulz und Sahra Wagenknecht

26. Februar 2015 - 20:06 - 1 Kommentar

Maybrit Illner im ZDF

Trotz der vereinbarten Waffenruhe wird im Osten der Ukraine weiter gekämpft. Dabei betonte Kanzlerin Merkel, dass mit Waffen dieser Konflikt nicht zu lösen ist. Auf der anderen Seite erhöhen aber die USA und Großbritannien ihre Militärpräsenz in der Ukraine und im Baltikum, wenn auch aktuell nur in beratender Funktion. Bei Maybrit Illner diskturieren Martin Schulz, James W. Davis, Karl Heinz Kamp, Marieluise Beck und Sahra Wagenknecht die Frage: “Merkels Worte, Obamas Waffen – Was hilft der Ukraine?”.

Der Ukraine-Konflikt begleitet Europa seit mehr als einem Jahr. Eine politische Lösung scheint bislang noch nicht gefunden worden zu sein, auch wenn man sich bereits einer Waffenruhe rühmte. Immer wieder betonen alle Parteien, dass ein Krieg nicht gewollt sei, aber die Kämpfe gehen mit minimalen Unterbrechungen weiter. Angela Merkel wird in diesem Zusammenhang nicht müde zu betonen, dass Waffengewalt kaum ein Mittel ist, um den Konflikt aus der Welt zu räumen, allerdings reagieren die Partner mit Waffenübungen und militärischen Beratungen.

Ukraine-Konflikt mit EU-Ratspräsident Martin Schulz und Sahra Wagenknecht

Sowohl die USA als auch Großbritannien haben mit der Entsendung von militärischen Beratern begonnen, die der Ukraine und den Balkanstaaten hilfreich zur Seite stehen sollen. Außerdem wurde bislang “nicht tödliche” Waffen geliefert. Möglich wäre in den kommenden Monaten eine Ausweitung der Waffenlieferungen.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie man den Konflikt lösen kann oder sollte. “Merkels Worte, Obamas Waffen – Was hilft der Ukraine?” – unter dieser Fragestellung diskutieren Martin Schulz (SPD, Präsident Europäisches Parlament), Marieluise Beck (B90/Die Grünen), Sahra Wagenknecht (DIE LINKE), James W. Davis (Politikwissenschaftler) und Karl Heinz Kamp (Direktor Weiterentwicklung BAKS).

Die politische Runde bei Maybrit Illner wird ab 22.15 Uhr im ZDF zu sehen sein.

Foto: ZDF / Svea Pietschmann

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Kommentare zu Maybrit Illner im ZDF: Ukraine-Konflikt mit EU-Ratspräsident Martin Schulz und Sahra Wagenknecht

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von Ursula Holzki am 27. Februar 2015 - 00:23 Uhr

Ich habe die Sendung heute Abend verfolgt. Es war eine lebhafte Diskussion, die z.T. sehr emotional geführt wurde, insbesondere von Frau Beck. Das ist in Ordnung. Frau Beck engagiert sich offensichtlich stark in der Ukraine , was sie ehrt. Aber es wäre schön, wenn sie in Zukunft auch andere Sichtweisen akzeptieren würde. Dasselbe gilt auch für Herrn Schulz, den ich übrigen ansonsten auch sehr schätze.
Frau Wagenknecht hatte eine völlig gegenteiligen Meinung. Die zu äußern war ebenfalls ihr gutes Recht. Man muss sie ja nicht teilen. Aber ich fand es nicht in Ordnung, dass sie sowohl von Frau Beck als auch von Herrn Schulz ständig und anhaltend unterbrochen wurde.
Man hatte ja die Möglichkeit, danach darauf zu antworten. Frau Wagenknecht hat ihrerseits nie jemanden unterbrochen.
Ich bedauere sehr, dass – nicht nur in dieser Sendung – auch kultivierte Menschen sich nicht mehr an die einfachsten Gesprächsregeln halten.
Ich bin keine Wählerin der Linken und meine Anmerkung hat mit Parteilpolitik nichts zu tun.

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