Maybrit Illner im ZDF: Griechenland mit Markus Söder und Oskar Lafontaine

19. Februar 2015 - 20:30 - 1 Kommentar

Maybrit Illner im ZDF

In der heutigen Sendung widmet sich Maybrit Illner noch einmal der Griechenland-Thematik. Bislang blieben die Verhandlungen mit den EU-Finanzministern ohne Ergebnis. Daraus resultiert, dass dem Mittelmeerland das Geld ausgeht. Markus Söder, Margarita Tsomou, Henrik Enderlein, Marc Friedrich und Oskar Lafontaine diskutieren die Frage: “Athen gegen alle – scheitert der Euro?”

Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras hat am heutigen Donnerstag die EU-Gruppe um eine Verlängerung der Finanzhilfen gebeten und damit den ersten Schritt getan, um eine mögliche Einigung zu finden. Am 28. Februar läuft das aktuelle Hilfsprogramm aus und somit würde Griechenland die unmittelbare Pleite drohen. Bislang hatte sich das Land aber geweigert entsprechende Forderungen der EU-Staaten zu erfüllen, die an neuerliche Zahlungen gebunden sind. Bis Freitag hoffen alle beteiligten Parteien einen Kompromiss zu finden.

Maybrit Illner im ZDF: Griechenland mit Markus Söder und Oskar Lafontaine

Sollte man keine Einigung erzielen, würden die finanziellen Schwierigkeiten Griechenland über den Kopf wachsen. Ein möglicher Austritt aus der Euro-Zone steht dabei ebenso im Raum wie weitere Unterstützung. Doch welches Vorgehen ist sinnvoll und wäre nicht gleichbeteutend mit erheblichen finanziellen Verlusten? Diese und andere Fragen wollen Maybrit Illner und ihre Gäste diskutieren. Vertreten in der Runde sind Markus Söder (CSU – Finanzminister Bayern), Oskar Lafontaine (Die Linke), Margarita Tsomou (Herausgeberin des Missy Magazins), Henrik Enderlein (Regierungsberater) und Marc Friedrich (Bestsellerauto).

Die Sendung wird ab 22.15 Uhr im ZDF zu sehen sein.

Foto: ZDF / Svea Pietschmann

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Kommentare zu Maybrit Illner im ZDF: Griechenland mit Markus Söder und Oskar Lafontaine

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von Prof. Dr. Spiridon Paraskewopoulos am 19. Februar 2015 - 23:37 Uhr

Es gibt auch solche Griechen, die Sie einladen können.
Die Würde unseres Landes wird gekränkt
(Die Meinung von mindestens 500 Inlands- und Auslandsgriechen)

Während die Regierung uns über alle Medien mit der Botschaft bombardiert, sie kämpfe für die Würde unser Bürger, empfinden wir, dass die Würde unseres Landes beleidigt wird.
Sie wird dadurch beleidigt, dass das Thema “Grexit” zum zweiten Mal innerhalb von vier Jahren auf der internationalen Tagesordnung auftaucht, unser Land also als der Paria Europas behandelt wird.
Sie wird dadurch gekränkt, dass unsere Regierung als Bettler um neue Darlehen die Runde macht und gleichzeitig den größten Gläubiger unseres Landes, Deutschland, beleidigt und beschimpft.
Sie wird dadurch beleidigt, dass unsere Regierung sich unablässig lächerlich macht, angefangen mit dem äußeren Erscheinungsbild über das Geschwätz, man werde ganz Europa verändern, bis zur Verhandlung mit denselben Vertretern unserer Partner, deren Namen sie aber ändert, um die „Troika“ aus Griechenland zu treiben.
Sie wird dadurch beleidigt, dass nicht nur keine Maßnahmen zur Erholung unserer Wirtschaft ergriffen werden, um nicht mehr das schwarze Schaf Europas zu sein, sondern dass sogar die wenigen zaghaften und ungenügenden Maßnahmen, die während der Krise ergriffen wurden, rückgängig gemacht werden.
Sie wird dadurch beleidigt, dass unsere Wirtschaft wieder Beute des wasserköpfigen Staates und seiner Interessengruppen wird, dass unser Bildungssystem wieder den Parteiclaqueuren zum Opfer fällt, dass die wenigen ausländischen Investitionen, die wir mit Mühe angezogen haben, bekämpft und vereitelt werden.
Sie wird dadurch beleidigt, dass unsere Gesellschaft von fremdenfeindlichem Gerede überschwemmt wird, so dass sie einer Regierung applaudiert, die Feindseligkeit gegenüber dem Westen und Nationalismus propagiert mit den Nazis der „Goldenen Morgenröte“ unter den ersten Beifallsklatschern.
Aus diesen Gründen appellieren wir an alle griechischen Demokraten, die an die Werte Europas und die Notwendigkeit von Reformen zur Wiederaufrichtung unseres Landes glauben, politische und persönliche Ressentiments beiseite zu lassen und sich in einer gemeinsamen Anstrengung zusammenzuschließen, um dem griechischen Bürger eine alternative Lösung in dieser verzweifelten Lage zu bieten. Eine alternative Lösung, die notwendig und in allen entwickelten Demokratien vorhanden ist, nicht aber in unserer.

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