Charlie Hebdo: Attentäter weiter auf der Flucht – Kontakte zu al-Qaida

9. Januar 2015 - 08:56 - keine Kommentare

Charlie Hebdo

Die Suche nach den Attentäter von Paris läuft weiterhin auf Hochtouren, allerdings gab es in der vergangenen Stunden nur wenig neue Erkenntnisse. Während dessen versucht man herauszufinden, woher die Täter die genauen Abläufe von “Charlie Hebdo” kannten. Aus den USA kommen Meldungen, wonach Said Kouachi von al-Qaida im Jemen ausgebildet wurden.

Auch 40 Stunden nach dem schrecklichen Attentat auf das Satiremagazin “Charlie Hebdo” in Paris, bei dem mindestens zwölf Menschen ums Leben kamen, befinden sich die beiden mutmaßlichen Täter weiterhin auf der Flucht. 88.000 Einsatzkräfte sollen mittlerweile nach dem Brüderpaar suchen, das in einer Region rund 100 Kilometer nördlich von Paris vermutet wird. Allerdings mehren sich derzeit die Stimmen, wonach man die Spur wohl vorerst verloren hat.

Charlie Hebdo: Täter von al-Qaida ausgebildet

Während dessen versuchen Ermittler auch die näheren Umstände zur Tat zu ermitteln. Die genaue Adresse der Redaktion und vor allem die internen Abläufe mit der Redaktionssitzung waren nur wenigen Menschen bekannt, um die Autoren und Zeichner zu schützen. Dennoch wussten die Attentäter genauestens Bescheid und konnten deshalb so gezielt handeln. Woher nahmen sie diese Informationen.

Aus den USA vermelden unterschiedliche Medien, dass die Brüder Kouachi in den Staaten auf der sogenannten “no fly”-Liste standen und somit als potenzielle Gefahrenquelle eingestuft wurden. Weiterhin soll es Erkenntnisse geben, wonach Said Kouachi von al-Qaida im Jemen ausgebildet worden sein soll.

Foto: Charlie Hebdo von Valentina Calà, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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