Pegida versammelt 18.000 Menschen in Dresden

6. Januar 2015 - 08:43 - keine Kommentare

Pegida

Entgegen vieler Hoffnung der etablierten Politiker scheint die Initiative “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) nicht an Zugkraft zu verlieren. Rund 18.000 Menschen versammelten sich gestern Abend in Dresden und kommen mittlerweile aus allen Teilen Deutschlands.

Die innenpolitische Brisanz, die von der Bewegung “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) ausgeht, dürfte in den kommenden Tagen weiter steigen. Trotz der zahlreichen Gegendemonstrationen und der einstimmigen Verurteilung durch Politik und Verantwortungsträgern gelang des den Organisatoren rund 18.000 Menschen in Dresden zu versammeln. Damit hat sich die Zahl der Demonstranten gegenüber der letzten Kundgebung vor den Weihnachtsfeiertagen noch einmal leicht erhöht. Zu beobachten ist dabei, dass viele Menschen eigens aus anderen Teilen Deutschlands anreisen, um ihren Unmut eine Stimme zu geben.

Pegida versammelt 18.000 Menschen in Dresden mit brenzligen Momenten

Nach den Reden von Kathrin Oertel und Udo Ulfkotte, einem einstigen “FAZ”-Journalisten herrscht leicht aufgeheizte Stimmung bei den Demonstranten. 500 von ihnen, die dem Aussehen nach der Hooliganszene des Klubs Dynamo Dresden zuordnet wurden, bauen sich vor den Polizisten auf. Den Organisatoren gelingt es aber einen Konflikt zu vermeiden.

Am Mittwoch kommt es in diesem Zusammenhang zu einem Treffen der Alternative für Deutschland im Sächsischen Landtag mit den Pegida-Verantwortlichen  Bachmann und Oertel.

Foto: Pegida von Bündnis90/Die Grünen, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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