Al-Nusra-Front: Geiseln Vanessa Marzullo und Greta Ramelli bitten um Hilfe

2. Januar 2015 - 08:03 - keine Kommentare

Die wahre Zahl der Geiseln, die sich in Syrien oder dem Irak in der Hand des Islamischen Staats (IS) oder wie in diesem Fall, der Al-Nusra-Front, befinden, dürfte deutlich höher liegen, als die meisten Experten annehmen. Aktuell bitten die italienischen Geiseln Vanessa Marzullo und Greta Ramelli ihre Regierung um Hilfe. Sie waren im Norden der Provinz Aleppo verschleppt worden.

In den vergangenen Monaten hat vor allem die die Organisation “Islamischer Staat” versucht die am Kampf gegen den Terror beteiligten Nationen mit Geiseln zu erpressen. In Syrien oder dem Irak verschleppte Menschen, meist in der Funktion als Reporter oder als Mitglied einer Hilfsorganisation unterwegs, wurden teilweise in brutalen Enthauptungsvideos hingerichtet. Diese wurden dann im Internet veröffentlicht, um mediale Aufmerksamkeit zu erzielen. Die erhoffte Wirkung ist jedoch ausgeblieben.

Al-Nusra-Front: Geiseln Vanessa Marzullo und Greta Ramelli bitten um Hilfe

Im aktuellen Fall wurden die beiden Italienerinnen Vanessa Marzullo und Greta Ramelli im Norden der Provinz Aleppo von bewaffneten Männern verschleppt. Sie waren im Namen der Hilfsorganisation “Horryaty” in Syrien unterwegs gewesen. Unmittelbar vor Weihnachten soll die radikal-islamische Al-Nusra-Front ein Video veröffentlicht haben, in dem die beiden Frauen ihre Regierung um Hilfe bitten. Bislang wurde die Echtheit des Videos nicht bestätigt.

Foto: Syrien von FreedomHouse, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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