Russland: Wirtschaft schrumpft im November 2014

30. Dezember 2014 - 09:20 - keine Kommentare

Russland Wirtschaft

Russland blickt pessimistisch auf das kommende Jahr. Sollten die Sanktionen im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine weiter anhalten und der Ölpreis auf seinem niedrigen Niveau verharren, könnte das Land vor einer schweren Rezession stehen. Bereits für den November musste das Wirtschaftsministerium ein Minus von 0,5 Prozent beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) vermelden.

Der aktuelle politische Kurs kommt Russland derzeit äußerst teuer zu stehen. Der Konflikt mit der Ukraine hat weitreichende Sanktionen nach sich gezogen, deren Auswirkungen auf die russische Wirtschaft deutlich spürbar werden lassen. Hinzu kommt eine anhaltende Schwäche des Ölpreises, der das Land um wertvolle Einnahmen bringt. Der Rubel hat in den vergangenen Monaten deutlich an Wert verloren, zudem liegt die Inflationsrate aktuell im zweistelligen Bereich.

Russland: Wirtschaft schrumpft im November 

Dies alles sind deutlich Anzeichen für eine aufkommenden Rezession, die sich nun auch in den ersten Monatszahlen widerspiegelt. Laut dem russischen Wirtschaftsministerium ist beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) im November ein Minus von 0,5 Prozent zu verzeichnen. Schwächen zeigen dabei der Dienstleistungssektor, die Landwirtschaft, das Baugewerbe und der Großhandel. Desweiteren musste Ministerpräsident Dmitri Medwedew eine weitere Finanzspritze für den Bankensektor bekannt geben.

Die Aussichten für das kommende Jahr sind alles andere als optimistisch. Sollte die Schwäche des Ölpreises anhalten, könnte laut Finanzminister Anton Siluanow das Minus beim Wirtschaftswachstum bis auf vier Prozent wachsen.

Foto:Russland Wirtschaft von Bolshakov, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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