Für ein buntes Deutschland: Online-Petition gegen Pegida erfolgreich

27. Dezember 2014 - 08:18 - 9 Kommentare

Für ein buntes Deutschland

Die Bewegung “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) hat in den vergangenen zwei Wochen für erhebliche Diskussionen in Deutschland gesorgt. Nun mehrt sich hierzulande der Protest gegen die Initiative und eine Online-Petition mit dem Namen “Für ein buntes Deutschland – eine Million Unterschriften gegen Pegida” erfährt einen hohen Zuspruch.

17.500 Menschen waren am vergangenen Montag dem Aufruf des Bündnis “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) gefolgt und hatten damit weltweit für Aufsehen gesorgt. Der stetig wachsende Zulauf wurde dementsprechend auch in der Politik thematisiert, aber ohne einen wirklichen Lösungsansatz zu finden. Während man in den Parteien noch diskutiert, hat sich inzwischen Widerstand gegen Pegida organisiert. Gleichzeitig gingen in Dresden mehr als 5.000 Menschen auf die Straßen, um öffentlich zu zeigen, dass Deutschland ein freundliches Land ist und anderen Kulturen offen steht.

Für ein buntes Deutschland: Online-Petition gegen Pegida erfolgreich

Nun nutzen die Gegner von Pegida ähnliche “Waffen” wie das Bündnis. Im Netz wurde eine Online-Petition mit dem Namen “Für ein buntes Deutschland – eine Million Unterschriften gegen Pegida” eingerichtet, die innerhalb weniger Stunden erheblichen Zulauf erfahren hat. Über 68.000 Menschen (Stand 27.12.2014 – 8 Uhr) haben bereits ihre Unterschrift geleistet und teilweise sogar ihre Meinungen hinterlassen. Iniator Karl Lempert hofft auf weiteren Zuspruch.

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Kommentare zu Für ein buntes Deutschland: Online-Petition gegen Pegida erfolgreich

Zu diesem Beitrag gibt es 9 Kommentare.

von johannes am 27. Dezember 2014 - 11:33 Uhr

Ham se mal jesehn wer alles diese Petition unterschreibt?
Lese ständig die selben Namen.
Ich suche mir jetzt eine Pro-Pegida Petiton und unterzeichne auch 100 mal.
Weil ich doof auch immer mit gleichem Namen

von Jutta Schacher am 27. Dezember 2014 - 13:25 Uhr

Mit am Schlimmsten finde ich, dass diese hirnlosen Ignoranten das Christentum für ihre faschistischen und bornierten Demos mit heranziehen, z.B. das unsägliche Absingen von Weihnachtsliedern. Ich bin nicht sonderlich religiös, aber das zeigt besonders, wes Geistes Kind diese Leute sind, das sollten sich die von bestimmten Politikern jetzt dauernd zitierten “besorgten Bürger” mal durch den Kopf gehen lassen. Auch wenn ich ernsthaft besorgt bin, darf ich mich nicht von Nazis vor den Karren spannen lassen. Wenn ich es doch tue…Kommentar überflüssig! Da muss man sich schämen für seine Landsleute!!!

von tom62 am 27. Dezember 2014 - 15:45 Uhr

von Alfred Römer am 27. Dezember 2014 - 20:09 Uhr

Vielen Dank für die Möglichkeit, meine Meinung zu PEGIDA kundzutun. Kurz und knapp: Eine Schande für Deutschland!!!

von Dagmar Heinz am 27. Dezember 2014 - 20:21 Uhr

Vielen Dank an Kai Lempert für die Einrichtung dieser Online-Petition. Ich wünsche mir ein tolerantes und weltoffenes Deutschland, das Menschen in Not unterstützt und Schutz bietet.

von chrisbro am 27. Dezember 2014 - 22:34 Uhr

Petition vom Staat ausgelöst und gepusht

von Tyron Booker am 28. Dezember 2014 - 14:25 Uhr

Online-Petition gegen Pegida erfolgreich?
Wenn ich gefühlte 1000 mal den gleichen Text und den gleichen Namen als Petitionteilnehmer lese, und das auch noch bei verschiedenen Namen,dann weis ich auch, das hier wieder betrogen wird.
Und wenn dann auch noch solche Komentare wie von Jutta Schacher am 27. Dezember 2014 – 13:25 Uhr kommen, zeigt es um so deutlicher, dass die “gegen Pegida”-Leute sich nicht mal die Mühe machen und die 19 Punkte der Pegida zu lesen (und verstehen) zu wollen.

von Arno Seeger am 28. Dezember 2014 - 19:49 Uhr

Viele Mitläufer von PIGEDA in den neuen Bundesländern fühlen sich nicht von Ausländern bedroht. Sie fühlen sich aber von der Politik der Bundesregierung verlassen.
-Sie sind gegen alle Bundeswehreinsätze im Ausland. Wir wollen nicht weiter
nach der Pfeife der USA Tanzen- Wie es die DDR gegenüber der SU musste.
– Sie wollen nach 25 Jahren die sofortige Angleichung der Rente.

Das sind nur Zwei Beispiele für den Zulauf von dieser rechten gefährlichen Strömung.

Mit freundlichen Grüßen

Arno Seeger

von Isabel am 28. Dezember 2014 - 19:57 Uhr

Der Typ hat ja wohl ständig eine neue Petition. Typisch deutscher angepasster Spiesser-Bravmensch. Die deutschen Braven haben offensichtlich als Pastoren, Journalisten und Soziologen zu viel Zeit und zu wenig Lebensfreude.

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