Schweden: Brandanschlag auf eine Moschee in Eskilstuna

26. Dezember 2014 - 09:15 - keine Kommentare

Eskilstuna

Neben Deutschland muss sich auch Schweden verstärkt mit der aktuellen Flüchtlingspolitik auseinandersetzen. Am 1. Weihnachtsfeiertag haben bislang unbekannte Täter einen Brandanschlag auf eine Moschee in Eskilstuna, bei dem mindestens fünf Menschen verletzt wurde.

Deutschland sieht sich derzeit mit einer äußerst schwierigen Flüchtlingspolitik konfrontiert. Die hohe Zahl der Kriegsflüchtlinge haben zahlreiche organisatorische Probleme, aber vor allem innenpolitische Probleme zu Tage befördert. Die aktuelle Bewegung “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) hat in Dresden 17.500 Menschen auf die Straßen gebracht und auch wenn viele “Mitläufer” sich nicht konsequent mit den Forderungen auseinandersetzen, kann dies von der Politik nicht ignoriert werden.

Aber damit steht Deutschland nicht allein in Europa. Auch in Schweden, das gemessen am prozentualen Anteil der Bevölkerung noch mehr Flüchtlinge aufnimmt als Deutschland, existieren ähnliche Debatten und Probleme. Parteien wie die Schwedendemokraten fordern eine drastische Reduzierung der Flüchtlingszahlen und finden damit in Schweden immer mehr Zuspruch.

Schweden: Brandanschlag auf eine Moschee in Eskilstuna

Am 1. Weihnachtsfeiertag kam es in diesem Zusammenhang zu einem Brandanschlag auf eine Moschee in Eskilstuna in Mittelschweden. Laut Zeugenberichten soll ein Gegenstand durch ein Fenster geworden sein, anschließend mussten die 15 bis 20 Menschen in der Moschee evakuiert werden. Fünf mussten mit Rauchvergiftungen und Schnitten im Krankenhaus behandelt werden. Einen Hinweis auf die Täter gibt es bislang nicht.

Foto:Eskilstuna von Johan Kuno, CC BY – bearbeitet von borlife

 
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