Steuereinnahmen steigen im November 2014 deutlich dank Rekordbeschäftigung

19. Dezember 2014 - 08:10 - 1 Kommentar

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble kann derzeit mit hervorragenden Zahlen aufwarten. Wie das Ministerium verlauten ließ, haben Bund und Länder im November 7,3 Prozent mehr Steuern eingenommen als Vorjahr. Grund hierfür ist in erster Linie die Rekordbeschäftigung in Deutschland und der hohe Konsum der Verbraucher.

Unmittelbar vor Jahresende kann die deutsche Wirtschaft und die Politik mit guten Zahl beziehungsweise Aussichten aufwarten. Laut einer aktuellen Konjunkturprognose des Kieler Instituts für Weltwirtschaft wird die Kaufkraft in Deutschland im kommenden um mindestens 3,7 Prozent wachsen. Auch die Konjunktur hierzulande hat sich im letzten Quartal erheblich stabilisiert und man blickt deutlich positiver auf das anstehende Jahr 2015.

Steuereinnahmen steigen im November 2014 deutlich dank Rekordbeschäftigung

Das Bundesfinanministerium kann zudem auf deutlich mehr Steuereinnahmen zurückgreifen. Demnach konnte man im November ein Plus von 7,3 Prozent bei den eingenommenen Steuern verzeichnen. Grund für die hervorragende Entwicklung ist vor allem die Rekordbeschäftigung hierzulande, die bei der Lohnsteuer für einen Zuwachs von 13 Milliarden Euro (Plus von 7,2) verantwortlich ist. Auch bei der Umsatzsteuer konnte man mit einem Plus von 11 Prozent auf gut 19 Milliarden hervorragende Werte vorweisen. Dadurch muss das Bundesfinanzministerium in diesem Jahr nicht auf die geplante Nettokreditaufnahme in Höhe von 6,5 Milliarden Euro zurückgreifen und die Vision von einem ausgeglichenen Haushalt 2015 rückt immer näher.

Foto: Wolfgang Schäuble von Chatham House, London, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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Kommentare zu Steuereinnahmen steigen im November 2014 deutlich dank Rekordbeschäftigung

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von siegfried eckert am 22. Dezember 2014 - 11:46 Uhr

Noch und noch Steuermehreinnahmen am lfd. Band durch den Bund .
Trotzdem lässt man die Google-Aktionäre
mit einer völlig falsch einbehaltenen Abgeltungssl u s tteuer
Anfang April 2014 mit rund 1 Milliarde € seit nunmehr fast 9 Monaten
einfach hängen. Das ist Betrug und Enteignung zugleich.Offenbar nur,
weil man sich zwischen Bund un den Ländern nicht über die
gerechte Aufteilung dieses Minus-Postens einigen kann.
Nach Adam Riese kann sich Jedermann aufgrund der veröffentlichten
Aktienkurse Ende März 2014 und an jedem Tag danach bis heute
selbst errechnen, dass rund 10% V e r l u s t und nicht ein € Gewinn
erzielt wurden. Warum dann rd. 30% Kapitalertragssteuer so lange
Zeit nicht zurückerstattet werden ist ein Vertrauensbruch
sowohl der beteiligten Banken als auch des Bundesfinanzministeriums.

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