Geplante Flüchtlingsunterkünfte in Vorra brennen: Hakenkreuze an den Wänden

12. Dezember 2014 - 09:25 - keine Kommentare

Feuerwehr

Im bayrischen Vorra (Landkreis Nürnberger Land) haben in der vergangenen Nacht drei Gebäude gebrannt, die in den kommenden Wochen zu Flüchtlingsunterkünften ausgebaut werden sollten. Dabei entdeckte die Feuerwehr Hakenkreuze und femdenfeindliche Parolen an den Häuserwänden. Trotz des schnellen Eingreifens enstand ein Sachschaden in Höhe von 700.000. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

Aktuell wird in Deutschland viel über Initiative “Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) diskutiert. Seit am vergangenen Montag 10.000 Teilnehmer dem Aufruf der Bewegung in Dresden folgte, sind die Politiker hierzulande im Alarmzustand. Es wird eine neuer Rechtsruck in Deutschland befürchtet, angesichts der derzeit existierenden Rechtslage beim Asylrecht. Unter anderem fordert die Initiative eine Verschärfung des Asylrechts in Deutschland, insbesondere für Wirtschaftsflüchtlinge.

Geplante Flüchtlingsunterkünfte in Vorra brennen: Hakenkreuze an den Wänden

Nun scheint es auch zu ersten Übergriffen zu kommen, denn im bayrischen Vorra brannten in der vergangenen Nacht drei Gebäude, die als Flüchtlingsheime geplant waren. Eine Gaststätte, eine Scheune und leerstehendes Wohnhaus standen in Flammen, als Anwohner die Feuerwehr alarmierten. Trotz eines schnellen Eingreifens enstand ein Sachschaden in Höhe von 700.000 Euro. Außerdem entdeckten die Männer der Feuerwehr Hakenkreuze und femdenfeindliche Parolen an den Häuserwänden. Die Polizei ermittelt jetzt mit dem Verdacht der Brandstiftung.

Foto: Feuerwehr von gravitat-OFF, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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