Anne Will in der ARD mit Andreas Scheuer, Renate Künast und Lamya Kaddor

10. Dezember 2014 - 21:36 - 3 Kommentare

Unter der Fragestellung “Deutsch-Gebot und Burka-Verbot – Wie viel Fremdheit verträgt Deutschland?” diskutiert Anne Will in der ARD mit ihren Gästen Andreas Scheuer, Renate Künast, Vera Lengsfeld, Werner J. Patzelt und Lamya Kaddor unter anderem über die Anti-Islam-Bewegung “Pegida”, das Deutsch-Gebot für Einwanderer und den Burka-Verbot durch die CDU.

Spätesten seit Montag wissen die Politiker in Deutschland, dass man die Bewegung “Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Pegida) auf keinen Fall unterschätzen sollte. Rund 10.000 Menschen hatten sich in Dresden im Namen der Anti-Islam-Bewegung versammelt mit der Forderung nach einer strengeren Asylpolitik. Hinzu kommen die politischen Vorstöße der CSU mit dem Deutsch-Gebot für Einwanderer sowie der Antrag des Frankfurter CDU-Kreisverbandes auf ein Burka-Verbot, die diese politischen Tendenzen hierzulande weiter fördern.

Anne Will in der ARD mit Andreas Scheuer, Renate Künast und Lamya Kaddor

Anne Will stellt in diesem Zusammenhang die Frage in den Raum: “Deutsch-Gebot und Burka-Verbot – Wie viel Fremdheit verträgt Deutschland?” Diskutieren werden Andreas Scheuer (CSU, Generalsekretär), Renate Künast (B’90/Die Grünen, Vorsitzende des Rechtsausschusses des Bundestages), Vera Lengsfeld (Publizistin), Lamya Kaddor (Islamwissenschaftlerin und Autorin) und Werner J. Patzelt (Politikwissenschaftler), ob dies nur der aktuellen Situation geschuldet ist, in der Deutschland zahlreichen Kriegsflüchtlingen für einen gewissen Zeitraum einen Aufenthalt zu gewähren, oder ob dies schon langjährigen Entwicklung sind, die von der Politik unterschätzt wurden.

Brisanz besitzt das Thema auf jeden Fall, denn 10.000 Demonstranten in Dresden können nicht einfach als Zufall abgetan werden. Zudem steht natürlich die Union aus CDU und CDU im Fokus, die mit ihren Vorstößen am rechten Rand zu fischen scheint.

Anne Will wird um 23.15 Uhr in der ARD gezeigt.

Foto: Anne Will von absolut°karriere, CC BY – bearbeitet von borlife.

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Kommentare zu Anne Will in der ARD mit Andreas Scheuer, Renate Künast und Lamya Kaddor

Zu diesem Beitrag gibt es 3 Kommentare.

von >Ilse Robel am 11. Dezember 2014 - 00:54 Uhr

Warum werde ich als Deutsche hier in meinem Land so diskriminiert? z,B. auf dem Spielplatz stehe ich alleine unter fremdsprachigen Mitbürger die sich seltsamer alle als Deutsche bezeichnen und alle sprechen ihre eigene Sprache? Ich darf mich auch seltsamer Weise nicht mit Vollverschleierung z,B, im Karneval nicht hinters Steuer setzen. Das alles nennt sich Integration? Ich fühle mich inzwischen von der Regierung total allein gelassen. Wo soll das alles noch hinführen??

von Michael Zeh am 11. Dezember 2014 - 08:28 Uhr

Seit Jahren immer wieder das gleiche Gewäsch unserer Politiker. Ungeregelte Zuwanderung, keine Lösungen weit und breit in Sicht. Wenn ich heute zum Einkaufen gehe, kann ich froh sein, wenn die Verkäuferin noch Deutsch spricht. Ich glaube das
unsere Politiker können sich für die Zukunft warm anziehen. Der Bürger (bis auf einige
Menschen aus dem grünen und linken Lager) hat einfach die Schnauze gestrichen voll, von Diskussionen über neue Moscheen, Burka, Schulen in Berlin wo in den Küchen nur noch muslime-freundlich gekocht wird, Diskussionen wo die nächsten 100 Asylantenheime errichtet werden, Kreuzverbote in deutschen Schulen u.v.m. Wenn unsere Politiker es immer noch nicht geschnallt haben, na dann, zukünftig viel Spass in unserem Land.

von Hubert Zeitlmair am 11. Dezember 2014 - 12:09 Uhr

Die Zeit der Nationalstaaten ist vorbei, wir sind alle Europäer und sollten uns der gemeinsamen Wurzeln besinnen! Was uns verbindet, ist das gemeinsame kulturelle Gut auf dem Fundament des Christentums. Dabei spielt es keine Rolle, ob der einzelne Christ ist oder nicht. Da auch unsere Vorfahren einst hier in Europa eingewandert sind, müssen wir das Recht auch anderen zugestehen. Die Menschen kommen zu uns, weil sie sich hier ein besseres Leben wünschen. Wenn das so ist, dann muss man auch zum Teil mitgebrachte Traditionen ablegen. Meine persönliche Erfahrung mit Muslimen zeigt, dass eine Vielzahl derer Kopftuch und Burka als Zeichen ihrer Andersartigkeit unserer Kultur gegenüber zur Schau stellen. Dies hat mit Integrationswilligkeit nichts zu tun!!

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