Ölpreis fällt auf den niedrigensten Stand seit Juni 2010

28. November 2014 - 08:03 - keine Kommentare

Die Verhandlungen der OPEC über eine Absenkung der Fördermenge in Wien sind ergebnislos beendet worden. Als Reaktion darauf fiel der Ölpreis an der Börse auf den niedrigsten Stand seit Juni 2010 und wird derzeit bei 68 Dollar je Barrel gehandelt. An den deutschen Tankstellen und beim Heizöl macht sich positiv bei den Verbrauchern bemerkbar.

Insgesamt zwölf Staaten der OPEC haben im Wien über eine Absenkung der täglichen Fördermenge verhandelt. Mit der Verknappung des Öls auf dem Markt wollte man wieder Preissteigerungen erzielen und den Abwärtstrend des Ölpreises aufhalten. Seit dem Sommer hatte der Preis für ein Battel Rohöl um mehr als 30 Prozent nachgegeben. Allerdings haben sich vor allem die Golfstaaten gegen eine Absenkung ausgesprochen und haben damit den Druck auf Russland beziehungsweise die USA erhöht. Beide Staaten haben durch das Öl wichtige Einnahmen generieren können. Insbesondere Russland dürfte mit dem fallenden Ölpreis wirtschaftliche Probleme bekommen.

Ölpreis fällt auf den niedrigensten Stand seit Juni 2010

Als Reaktion auf die ergebnislosen Verhandlungen in Wien hat der Ölpreis noch einmal um sieben Prozent nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der wichtigen WTI-Referenzsorte “Light Sweet Crude” sackte auf das historische Tief von 68 Dollar, dem tiefsten Stand seit Juni 2010. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent wird nur noch mit 72 Dollar gehandelt.

Für die Verbraucher in Deutschland macht sich dies durchweg positiv bemerkbar. Die Benzinpreise an den Tankstellensind in den vergangenen Wochen deutlich gesunken, ebenso wie der Preis für Heizöl.

Foto: Tankstelle von olga.reznik, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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