Islamischer Staat: 60 deutsche Anhänger starben im Irak und Syrien

23. November 2014 - 08:07 - keine Kommentare

Irak

Die Terrormiliz “Islamische Staat” hat mit ihrer Propaganda-Politik ihre Wirkung auch auf in Deutschland lebende Menschen nicht verfehlt. Aus einem Bericht des Verfassungsschutzes geht nun hervor, dass mindestens 60 Menschen aus Deutschland im Irak und Syrien für ihre Überzeugung den Tod gefunden haben.

Der Konflikt im Irak und Syrien zwischen dem örtlichen Militär und der Terrormiliz “Islamischer Staat” hält jetzt schon seit Monaten an. Die radikalen Islamisten haben sich die Schwäche des Irak und Syrien zu Nutze gemacht, um weite Landesteile in ihre Kontrolle zu bringen und ihre eigene Herrschaft zu errichten. Das Vorgehen des IS ist äußerst brutal gegenüber Andersgläubigen. Massenmorde und öffentliche Hinrichtungen, die auch im Internet publiziert werden, soll als Machtdemonstration dienen.

Islamischer Staat: 60 deutsche Anhänger starben im Irak und Syrien

Die medienwirksamen Auftritte des IS haben auch hierzulande ihre Wirkung nicht verfehlt. Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen berichtet in der “Welt am Sonntag” von rund 550 Menschen aus Deutschland, die sich dem Kampf der IS im Irak und in Syrien angeschlossen hätten. Rund 180 von ihnen wären wieder nach Deutschland zurückgekehrt. In einzelnen Fällen wird nun geprüft, welche Überwachungsmaßnahmen notwendig sind, um Deutschland nicht zum potenziellen Anschlagsziel zu machen.

Desweiteren seien 60 von ihnen im Irak und Syrien getötet worden. Allein neun von ihnen starben bei bei Selbstmordanschlägen.

Foto: Irak von Aaron Keene, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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