Ebola-Verdacht in Berlin: Tropeninstitut untersucht Dolmetscher

18. November 2014 - 07:57 - keine Kommentare

Ebola

Die Eindämmung des Ebola-Virus in Afrika gehört derzeit zu den obersten Zielstellungen der internationalen Politik. Nun könnte jedoch Berlin von einem weiteren Ebola-Verdacht betroffen sein. Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, wurde ein Dolmetscher zur näheren Untersuchung in das Tropeninstitut des Virchow-Klinikums gebracht.

Die Zahl der Ebola-Ansteckungen konnte in den vergangenen Wochen deutlich reduziert werden. Dennoch ist die Gefahr noch lange nicht gebannt, zumal es immer wieder fahrlässigen Umgang mit potenziell erkrankten Menschen gibt. Dies könnte nun auch in Berlin der Fall sein, denn in der vergangenen Nacht wurde die Feuerwehr und Krankenwagen in den Bezirk Neukölln gerufen, weil dort ein Ebola-Verdacht vorlag.

Ebola-Verdacht in Berlin: Tropeninstitut untersucht Dolmetscher

Wie die “Bild”-Zeitung in ihrem Artikel berichtet, soll es sich bei der betroffenen Person um einen Dolmetscher handeln, der mit mehreren Personen aus Sierra Leone in Kontakt war. Bei einer Untersuchung gab es entsprechende Hinweise auf eine Ebola-Erkrankung. Der Mann wurde zu weiteren Untersuchungen in das Tropeninstitut des Virchow-Klinikums gebracht. Mit Ergebnissen wird am heutigen Dienstag gerechnet. Zwei Personen, die ebenfalls mit dem Dolmetscher zusammen waren, dürfen ihre Wohnungen vorsorglich nicht verlassen.

Foto:Ebola von EU Humanitarian Aid and Civil Protection, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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