Biathlon: Evi Sachenbacher-Stehle hofft auf eine verkürzte Sperre

12. November 2014 - 12:01 - keine Kommentare

Während sich die meisten Biathleten des DSV in Norwegen auf den Anfang Dezember startenden Weltcup 2014/15 vorbereiten, hält sich Evi Sachenbacher-Stehle in der Heimat fit. Hintergrund ist die Hoffnung, dass in einem beschleunigten Revisionsverfahren vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne ihre ausgesprochene Dopingsperre von zwei Jahren deutlich verkürzt wird.

Knapp drei Wochen sind es noch, bevor der Biathlon-Weltcup 2014/15 traditionell im schwedischen Östersund startet. Die deutschen DSV-Athleten verschaffen sich deshalb in Norwegen den letzten Feinschliff, um eine mäßige vergangenen Saison vergessen zu machen. Nach dem Rücktritt von Andrea Henkel ruhen die Hoffnungen auf Miriam Gössner, Laura Dahlmeier und Franziska Preuss.

Biathlon: Evi Sachenbacher-Stehle hofft auf eine verkürzte Sperre

Evi Sachenbacher-Stehle hingegen muss sich in der Heimat fithalten, weil ihre Dopingsperre kein Training beim DSV zulässt. Angetrieben wird die 33jährige von dem Ehrgeiz nicht als Dopingsünderin ihre Karriere beenden zu müssen. In einem beschleunigten Revisionsverfahren vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne hofft Evi Sachenbacher-Stehle auf eine deutliche Verkürzung der bislang ausgesprochenen Strafe von zwei Jahren. Hoffnung gibt dabei das Beispiel des jamaikanischen Sprinter Asafa Powell, der ebenso aufgrund einer unwissentlichen Einnahme nur eine verkürzte Strafe absitzen musste. Möglicherweise winkt Evi Sachenbacher-Stehle das Comeback.

Foto: Biathlon-Weltcup von DVIDSHUB, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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