Maybrit Illner im ZDF: Einigkeit und Recht und Unrecht mit Katja Kipping und Stefan Aust

6. November 2014 - 20:59 - 3 Kommentare

Katja Kipping

In ihrer heutigen Runde kann Maybrit Illner zum Thema “Einigkeit und Recht und Unrecht – Wer hat noch Angst vor roten Socken?” interessante Gäste begrüßen, die sich gerade im Hinblick auf das 25jährige Jubiläum des Mauerfalls kritisch auf die aktuellen poltische Geschehnisse blicken. Katja Kipping, Peter Taber, Klaus von Dohnanyi, Friedrich Schorlemmer und Stefan Aust beleuchten das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Am vergangenen Wochenende hat ein Interview von Bundespräsident Joachim Gauck mit der ARD hohe Welle geschlagen. Die Kritik an der Rot-Roten Koalition in Thüringen sorgte für umfassende Dikussionen über die politischen Befugnisse eines Bundespräsidenten. Mit der Aussage “Menschen, die die DDR erlebt haben und in meinem Alter sind, die müssen sich schon ganz schön anstrengen, um dies zu akzeptieren. Ist die Partei, die da den Ministerpräsidenten stellen wird, tatsächlich schon so weit weg von den Vorstellungen, die die SED einst hatte bei der Unterdrückung der Menschen hier, dass wir ihr voll vertrauen können?” hat aber inhaltlich eine Debatte angestoßen, über dies es Nachzudenken gilt.

Einigkeit und Recht und Unrecht mit Katja Kipping und Stefan Aust

Dass ausgerechnet der 25. Jahrestag des Mauerfalls und in die Regierungsbildung in Thüringen zusammenfallen, birgt eine gewisse politische Brisanz. Deshalb widmet sich Maybrit Illner diesem Thema unter der Überschrift: “Einigkeit und Recht und Unrecht – Wer hat noch Angst vor roten Socken?”. Der Diskussionsrunde stellen sich die Vorsitzende der Linkspartei Katja Kipping, die in diesem Zusammenhang von einer “unsäglichen Kampagne” spricht, Peter Tauber (CDU Generalsekretär), Klaus von Dohnanyi (SPD, ehemaliger Erster Bürgermeister von Hamburg), Friedrich Schorlemmer (Theologe und Bürgerrechtler) und Stefan Aust (Journalist, Herausgeber der “Welt”).

Maybrit Ilnner begrüßt ihre Gäste ab 22.15 Uhr im ZDF.

Foto:Katja Kipping von Die Linke, CC BY – bearbeitet von borlife.

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Kommentare zu Maybrit Illner im ZDF: Einigkeit und Recht und Unrecht mit Katja Kipping und Stefan Aust

Zu diesem Beitrag gibt es 3 Kommentare.

von Manuela Hinrichsen am 6. November 2014 - 22:48 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin der Meinung das der Bundespräsident nicht sagen kann was er will.
Wozu brauchen wir überhaupt einen Bundespräsidenten? Viel Geld, ein Lebenlang Geldliich ausgesorgt. Arme Steuergelder. Verschwendung!

Herr Gauck muss unpateisch sein. Herr Dohnanyi soll lieber nach Hause gehen! Dummes Gerede.

Alles dummes Gerede bei Frau Illner gegen die Links Partei! Ein Wandel für Deutschland muss endlich her! Am besten man schaltet diese Sendung ab!

Die Innenpolitik liegt so brach. Arbeiterkinder sind abgehängt. Menschen leben in Armut und eine Tafel in so einem reichen land. Beschäment!!!

von Christiane Drechsel am 6. November 2014 - 23:01 Uhr

Die DDR war ein Unrechtsstaat.
Solange ich lebe(geb.in den 60ziger Jahren),werde ich alles daran setzen, dass das Kapitel der Geschichte weder verloren geht noch ausgeblendet wird.
Ich bin1999 als verfolgte Schûlerin rehabilitiert worden.

von Manfred Bartl am 8. November 2014 - 13:45 Uhr

Liebe Christiane!

Ich will und werde Ihre Erfahrungen nicht relativieren, und offenkundig beruhen sie auf Unrecht, das der Staat DDR vermutlich auch noch systematisch begangen hat!
Aber zwischen dem, was man als erste Assoziation unter einem Unrechtsstaat versteht – also Nazi-Deutschland oder etwa das von George Orwell in 1984 geschilderte System – und dem, was Manuala weiter oben über die Lage in der Bundesrepublik Deutschland der Gegenwart knapp zusammenfasst, war die DDR das reinste Paradies auf Erden!

Am 1.1.2015 wird Hartz IV 10 Jahre in Kraft sein, rund sieben Millionen Menschen befinden sich in einer Situation, die Drogeriemarkt-Gründer Götz Werner mit einem Leben im offenen Strafvollzug verglichen hat, rund zehn Millionen Menschen werden in Armut gehalten und in ihrer – aufgrund von Langzeiterwerbslosigkeit und der persönlichen Schuldzuweisung dessen aufgrund von sog. Vermittlungshemmnissen – schon grundlegend verletzten Menschenwürde fortgesetzt an Leib und Seele beschädigt. Dieses Unrechtssystem muss bekämpft und endlich überwunden werden! Dazu muss man die BRD nennen, was sie in Wirklichkeit ist: ein Unrechtsstaat!

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