Yasmin Fahimis Forderung nach einem Bündnis gegen die AfD offenbart Machtlosigkeit

17. Oktober 2014 - 08:25 - 1 Kommentar

Yasmin Fahimi

In einem Beitrag in der “Frankfurter Allgemeine Zeitung” hat SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi ein Bündnis gegen die Alternative in Deutschland eingefordert. Demnach sollen sich neben politischen Parteien auch Gewerkschaften, Kirchen, Industrie- und Sozialverbände, Stiftungen und Nicht-Regierungsorganisationen daran beteiligen, um der Partei entgegen zu treten. Allerdings zeigt die Argumentation, dass man nur einen Teil der Themen anspricht, die die AfD verkörpert.

Der Umgang mit der Alternative für Deutschland fällt den etablierten Parteien in Deutschland offensichtlich schwer. Nach dem Einzug der Partei in drei Landtage in Ostdeutschland und ihrer wachsenden Popularität auf Bundesebene fehlen SPD, Grünen und vor allem der CDU die politischen Argumente, um die AfD in die Schranken zu weisen und die Bürger davon zu überzeugen ihr Kreuz an einer anderen Stelle zu machen.

Yasmin Fahimis Forderung nach einem Bündnis gegen die AfD offenbart Machtlosigkeit

In einem Artikel in der “Frankfurter Allgemeine Zeitung” hat SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi nun ein umfassendes Bündnis gegen die Alternative für Deutschland eingefordert. Nicht nur auf poltischer Ebene müsste man der Partei entgegen treten, auch Gewerkschaften, Kirchen, Industrie- und Sozialverbände, Stiftungen und Nicht-Regierungsorganisationen müssten entsprechend Position beziehen. Dabei betitelt Fahimi die AfD als “Demagogen im Schlafrock” und unterstützt die Aussage von Finanzminster Wolfgang Schäuble, der die AfD als “eine Schande für Deutschland.” bezeichnete.

Allerdings offenbart SPD-Generalsekretärin die eigene Machtlosigkeit gegenüber der Alternative für Deutschland, die zumindest teilweise mit Populismus auf Stimmenfang geht. Allerdings ist das Spektrum der Partei weitaus umfassender, schließlich ist sie in “direkter Reaktion auf eine von der Bundeskanzlerin als „alternativlos“ bezeichneten Eurorettungspolitik” (cicero.de) aus der Taufe gehoben worden. Sie deshalb öffentlich zu brandmarken, dürfte weder der SPD noch der Politik in Deutschland hilfreich sein.

Foto: Yasmin Fahimi von Heinrich Böll Stiftung, CC BY – bearbeitet von borlife

 
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Kommentare zu Yasmin Fahimis Forderung nach einem Bündnis gegen die AfD offenbart Machtlosigkeit

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von Jens am 17. Oktober 2014 - 11:12 Uhr

Das kommt wirklich schon verzweifelt rüber, was hier Frau Fahimi ablässt. Das sie genau damit auch immer mehr zur AfD treibt, kann oder will diese Frau nicht verstehen. Es ist ein Armutszeugnis und demaskierend für die etablierte Politik wenn man außer “Hasspredigten” nichts wirklich gegen die AfD zu bieten hat!

Die AfD ist keine Gefahr für Deutschland sondern für die etablierten Parteien. Warum? Weil sie deren Pfründe gefährdet und die Probleme in diesem Land klar und eindeutig benennt!

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