Wahl in Thüringen: Rot-Rot-Grün eine ernsthafte Option

15. September 2014 - 08:15 - keine Kommentare

Bodo Ramelow

Nach Landtagswahl in Thüringen kommen jetzt interessante Wochen auf die Verantwortlichen zu. Ausgerechnet die SPD, die auf ein historisches Tief stürzte, kann sich aussuchen, mit wem sie künftig das Land regieren möchte. Die Linke hofft dabei auf ein Rot-Rot-Grünes Bündnis, das die Mehrheit von einem Mandat hätte.

Ausgerechnet die SPD, die mit ihrer Politik der offenen Haltung von den Wählern abgestraft wurde, fällt nach den Landtagswahlen in Thüringen die Rolle des Entscheiders zu. Mit gerade einmal zwölf Prozent fielen die Sozialdemokraten auf ein historisches Tief in Thüringen und muss nun gut wählen, um sich wieder verstärkt in den Fokus zu rücken. Zuletzt war man der “kleine” Koalitionspartner der CDU gewesen, die mit 33,5 Prozent wieder als Sieger aus der Wahl hervorging. Im Schatten der omnipräsenten CDU konnte die SPD nicht bei der Wählerschaft punkten, womit die Christdemokraten am Ende mit leeren Händen dastehen könnten.

Wahl in Thüringen: Rot-Rot-Grüne eine ernsthafte Option

Grund hierfür könnte sein, dass sich die SPD für ein Bündnis mit den Grünen und vor allem der Linken entscheidet. Letztere konnte ihr Ergebnis von 2009 leicht auf 28,2 Prozent verbessern und wirbt offensiv um den Zuschlag der Sozialdemokraten. Da auch die Grünen nicht abgeneigt scheinen an der Regierung in Thüringen mitzuwirken. Genau wie eine Schwarz-Rote Koalition hätte auch eine Rot-Rot-Grüne eine Mehrheit von einem Mandat.

Eine Zusammenarbeit mit der Alternative für Deutschland kommt weder für die CDU noch für die Linke in Frage.

Bild:Bodo Ramelow – Linke von blue-news.org, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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