Prognosen zu den Wahlen in Brandenburg und Thüringen

14. September 2014 - 08:26 - keine Kommentare

Dietmar Woidke

Heute ist großer Wahlsonntag in Deutschland, denn sowohl in Brandenburg als auch in Thüringen wird ein neuer Landtag gewählt. Im Fokus dabei natürlich das Abschneiden der beiden großen Parteien CDU und SPD sowie der Alternative für Deutschland, die den Prognosen zufolge in beiden Landtagen vertreten sein wird. Die ersten Hochrechnungen für die beiden Bundesländer werden gegen 18 Uhr erwartet.

Mit großer Spannung wird der heutige Sonntag in der deutschen Politik erwartet, denn gleich in zwei Bundesländern wird ein neuer Landtag gewählt. In Thüringen wird die CDU laut aktuellen Prognosen die stärkste Kraft im Land bleiben und ihr Ergebnis von 2009 sogar deutlich verbessern können. Bei 36 Prozent werden die Christdemokraten unter Führung von Christine Lieberknecht derzeit geführt. In der Rolle des Verfolgers befindet sich die Linke, die derzeit 26 Prozent der Stimmen erhalten würde. Die SPD spielt in Thüringen eigentlich nur eine untergeordnete Rolle mit 16 Prozent, allerdings wäre sie derzeit der wohl gefragteste Koalitionspartner. Die Grünen müssen mit 5,5 Prozent um den Einzug in den Landtag zittern, den die FDP mit zwei Prozent sicher verpassen wird. Großer Gewinner der Wahl in Thüringen wird die Alternative für Deutschland sein, auf die ähnlich wie in Sachsen rund neun Prozent der Stimmen entfallen.

Prognose für Brandenburg

Auch hier kann die regierende Partei ihren Status verteidigen. Die SPD mit Dietmar Woidke an der Spitze wird derzeit bei 32,5 Prozent geführt und kann aus als stärkste Partei in die Koalitionsverhandlungen gehen. Dahinter hat sich das Kräfteverhältnis etwas verschoben, denn die CDU kommt mittlerweile auf 24 Prozent, während die Linke stark verliert und nur noch 20 Prozent erhält. Die Grünen könnten auch hier mit 5,5 Prozent knapp den Einzug in den Landtag schaffen, den die Alternative für Deutschland mit 9,5 Prozent fast sicher hat. Auch in Brandenburg spielt die FDP keine Rolle mehr.

Die Hochrechnungen für beide Bundesländer werden gegen 18 Uhr erwartet.

Bild:Dietmar Woidke von dpgb, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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