Uber: Fahrdienst vom Landgericht in Frankfurt gestoppt

2. September 2014 - 08:05 - keine Kommentare

Taxi

Der umstrittene Fahrdienst Uber hat in Deutschland einen herben Rückschlag erlitten, denn das Landgericht Frankfurt hat durch eine einstweilige Verfügung quasi eingestellt. Uber darf bis zum Start der einer mündlichen Verhandlung seine Leistungen hierzulande nicht mehr anbieten. Als Kläger war unter anderem die Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen in Erscheinung getreten.

Grundsätzlich mag die Idee von Uber durchaus lobenswert sein, denn die Taxi-Kosten hierzulande haben inzwischen ein Level erreicht, dass man sich mehrmals überlegt die bequeme Art des Reisens oder die Öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Als Alternative zum Taxi-Geschäft wollte sich Uber hierzulande etablieren, hat aber dabei die rechtlichen Grundlagen vollkommen außer Acht gelassen. Während man als Taxifahrer/Unternehmen die offizielle Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz erhalten muss, konnten Privatpersonen mit Uber andere einfach mitnehmen. Allein schon deshalb ist Uber den Taxifirmen ein Dorn im Auge.

Uber: Fahrdienst vom Landgericht in Frankfurt gestoppt

In Deutschland schwelt der Rechtsstreit mit Uber bereits seit mehreren Monaten, in denen heftig über die Zulassung des Unternehmens gestritten wurde. Uber ist hierzulande in Berlin, München, Frankfurt, Hamburg und Düsseldorf vertreten und hat sicher innerhalb kürzester Zeit zu einem ernsthaften Konkurrenten aufgeschwungen. Jetzt wurde dem Unternehmen durch das Landgericht in Frankfurt vorläufig per einstweilige Verfügung Einhalt geboten. Bis zum Start der mündlichen Verhandlung darf Uber seinen Dienst in Deutschland nicht mehr anbieten, eine Zuwiderhandlung würde eine Strafe von 250.000 Euro nach sich ziehen. Das Unternehmen hat in diesem Zusammenhang einen weiteren Widerspruch angekündigt.

Bild: Taxi von zak mc, CC BY – bearbeitet von borlife.

 
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