S-Bahn Streik in Berlin: Zwischen 18 und 21 Uhr liegt der Verkehr lahm

1. September 2014 - 13:47 - 1 Kommentar

Eigentlich hatte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am heutigen Montag angekündigt, dass sich die Streiks nur auf den Güterverkehr beschränken. Nun wird sich auch die Berliner S-Bahn an den Arbeitsniederlegungen zwischen 18-21 Uhr beteiligen und damit den öffentlichen Personennahverkehr erheblich beeinträchtigen.

Den leidgeprüften Hauptstädtern steht am heutigen Montagabend wieder ein Verkehrschaos ins Haus. Die Berliner S-Bahn, in den vergangenen Monaten und Jahren durch fehlende Lokführer, eingeschränkten Winterverkehr und erheblichen Baumaßnahmen negativ in Erscheinung getreten, wird sich am Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) beteiligen.

S-Bahn Streik in Berlin: Zwischen 18 und 21 Uhr liegt der Verkehr lahm

Erst am Morgen wurden umfassende Streiks angekündigt, von denen die Fahrgäste aber nur minimal betroffen sein sollten. Seinen Schwerpunkt sollte der Arbeitsausstand im Güterverkehr haben, inzwischen gab es wohl ein Umdenken bei der GDL, die nun auch die Lokführer der S-Bahn zum Streik aufgerufen hat. Gegen 18 Uhr werden die Züge den nächsten Bahnhof ansteuern und dann für drei Stunden das S-Bahn-Netz komplett lahmlegen.

Auf viel Verständnis wird man bei den Berlinern nicht stoßen, denn erst am heutigen Morgen hatte eine Signalstörung für einen unregelmäßigen Bahnverkehr gesorgt. Zuvor hatte man im August die vielfrequentierte Ost-West-Achse mit umfassenden Bauarbeiten außer Betrieb genommen.

Bild: S-Bahn Berlin von leicaroo, CC BY – bearbeitet von borlife.

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Kommentare zu S-Bahn Streik in Berlin: Zwischen 18 und 21 Uhr liegt der Verkehr lahm

Zu diesem Beitrag gibt es 1 Kommentar.

von maruhn hendrik am 1. September 2014 - 18:35 Uhr

Den öffentlichen Verkehr lahmzulegen, ohne ausreichende Ankündigung MUSS rechtlich verfolgt werden. Das Recht auf Demo/Streik
darf nicht das Recht unserer behinderten Bürger beeinflussen. Viele dieser Menschen sind auf die zuverlässige Beförderung angewiesen, sie können nicht einfach so mal eben umdisponieren um ein z.B. für sie wichtiges Ziel zu erreichen. Es ist ein rücksichtsloses Verhalten um eigene Vorteile zu erhaschen, es MUSS bestraft werden. Wie wäre es denn, würden Autofahrer lebenswichtige Wege versperren um sich Vorteile ZU ERZWINGEN ?
Hendrik Maruhn München

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